Bartbanging – da geht der Bart ab

Geschmäcker sind verschieden. Allerdings nicht in allen Bereichen, weil die Attraktivität eine prächtigen Vollbarts wird niemand abstreiten. Anders ist das bei der Musik gelagert. Da schmeckts nicht jedem, was da aus den Boxen gröhlt, schreit, säuselt, wummert und fidelt. Die Musikindustrie den Auftrag direkt verstanden und für jeden Bart den Soundtrack zum Bartbanging geschrieben.

Bartbanging für Anfänger

Wer von Barbanging noch nie etwas gehört hat, der muss jetzt nicht an sich zweifeln. Ich erklär das jetzt erst mal, was da passiert. Die Musik, egal welche Gattung, zeichnet sich durch verschiedene Elemente aus. Eine davon ist z.B. die Melodie, aber wir konzentrieren uns heute auf den Rythmus. Den Rythmus haben viele im Blut und noch mehr erkennen ihn auf der Strasse, wenn er ihnen begegnet. Da gibt es noch diesen Takt, den großen Bruder vom Rythmus. Da spielt sich der Rythmus ab und schlägt im Takt öfter mal auf die Trommel. Kurz, das was man hört, wenn der tiefergelegte Nachbar bei der Ampel mal die Lautstärke nach oben schraubt ist meistens der Rythmus.

Jetzt kommt es vor, dass der Rythmus Auswirkungen auf uns hat. Da beginnt die eine, oder andere Extremität leicht mitzuzucken, wenn die Musikanten die richtigen Tasten drücken.

Da geht der Bart ab

Wenn Phil Collins bei In the Air tonight nach 3:16 auf die Pauke haut, die Dire Straits bei Money for nothing nach 35 Sekunden den Spannungsbogen, den das Schlagzeug aufgebaut hat, mit einer kreischenden E-Gitarre auflösen, oder Van Halen bei Michael Jacksons Beat it ab 2:50 bis 3:43 ein Gitarrensolo abgibt, das seinesgleichen sucht, dann gibt es wenige, die still halten. Je nach Generation kann man die Stücke austauschen, aber von Beethovens Symphonie No. 5 über Gangnam Style und den Soundtrack zu Star Trek Beyond bis zu Disturbed Sound of Silence findet sich für jeden etwas, das etwas zur Schwingung bringt. Wir gehen mit mit der Musik und manch einer geht bei der richtigen Musik auch mal ab!

Vorteilhafter Beatgefühlverstärker

Und wieder hat der Bartträger einen großen Vorteil. Ja, das gute Aussehen und der Schutz, den der Bart bietet sind ja hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist, dass der Bart auch eine hervorragende Möglichkeit bietet, sich dem Rythmus und der Musik hinzugeben. Wo manch kahlrasierter halbherzig mit dem Knie wippt, da kann unsereins mit Hingabe und Überzeugung den Kopf zum Bartbanging erheben. Was in der Metalszene Gang und Gebe und auch der Grund für die Überlänge im Nacken ist, das bringt der Bart dem Bartträger bei allen Musikrichtungen. Das Headbanging hat ein paar Nachteile. Ohne lange Haare sieht es bei Weitem nicht so beeindruckend aus und der Name verrät bereits den größten Nachteil. Das Haupthaar ist beim Menschen fest am Kopf montiert. Um es in Schwingung zu bringen und es im Rythmus mitwippen zu lassen bedarf es heftiger Kopfbewegungen.

Headbanging war gestern

Spricht man mit Orthopäden werden die einem bestätigen, dass das klassische Headbanging der Halswirbelsäule auf Dauer nicht gut tut. Die Nachteile überwiegen also und das Bartbanging bleibt als stilvolle bärtige Alternative. Das Bartbanging bietet dem Bartträger eine Variantenreiche Möglichkeit dem Drang zur Musik zu wippen und mitzugehen, nachzugeben. Während das Bewegen des ganzen Kopfes, ähnlich dem Headbanging natürlich auch möglich ist, wenn es gar nicht ander geht, so kann der Vollbart seinen Vorteil beim Bartbanging voll ausspielen. Anders als das Haupthaar wächst das Barthaar an beweglichen Teilen. Die Ober- und Unterlippe weisen eine sehr hohe Beweglichkeit auf. Wer gerne küsst, oder ab und zu redet, der wird schon bemerkt haben, dass die Lippen Leistungen vollbringen können, an der die Kopfhaut sich die Zähne ausbeissen würde, hätte sie denn welche. Zur Unterlippe gesellt sich als Verstärkung auch noch das Unterkiefer, das einen noch größeren Bewegungsspielraum ermöglicht!

Die Kunst des Bartbanging

Die Varianten sind zahlreich und eine vollständige Liste würde mein Blog sprengen. Neben dem Wippen mit dem ganzen Kopf bietet sich jede Bewegung des Unterkiefers, der Unterlippe, oder der Oberlippe an. Geschickte Bartbanger mit Moustache können die gezwirbelten Spitzen einzeln im Takt bewegen. Wer den Unterkiefer gut koordinieren kann, der kann seinen Vollbart ohne viel Aufwand vor und zurück, oder von rechts nach links schwingen lassen. Natürlich kann jede der Bewegungen beliebig kombiniert werden. Wer das Bartbanging gut beherrscht kann damit beeindrucken und auf jeden Fall bewundernde Blicke einfangen. Die Kunst des Bartbanging ist eine tolle Möglichkeit die Musik, die uns gefällt dezent und stilvoll aufzunehmen und die positiven Gefühle zu verstärken. Nahe dran am Bartbanging ist diese junge Dame, die den Nachteil des fehlenden Bartwuchses geschickt auszugleichen weiß und trotzdem einen Weg gefunden hat Rythmus für sich aufzunehmen.

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