Band 5: Sword Art Online – Phantom Bullet

Von Little_dhampir @sweet_dhampir

Titel: Sword Art Online – Phantom Bullet
Autor: Reki Kawahara
Zeichnungen: abec
Übersetzer: Miryll Ihrens
Erscheinungsdatum: 2018
ISBN: 978-3842011182
Seitenanzahl: 281
Preis: 9,95€
Verlag: Tokyopop

Inhalt:
Kazuto Kirigaya, besser bekannt als Kirito, wird von Seijirou Kikuoka, einem Staatsbeamten der Abteilung für Virtuelles, beauftragt, sich in das VRMMORPG „Gun Gale Online“ einzuloggen und etwas über einen mysteriösen Spieler Namens Death Gun herauszufinden und der Ursache zweiter Todesfälle in der wirklichen Welt, die möglicherweise mit Death Gun zu tun haben, auf den Grund zu gehen.
Für Kirito ist es das erste Mal, dass er ein Shooter-Game spielt und so braucht er anfangs ein wenig Hilfe, um sich zurechtzufinden. Doch er begegnet der talentierten Scharfschützin Sinon, die ebenfalls ein schweres Päckchen zu tragen hat.

Fazit:
Im fünften Band der Sword Art Online-Reihe von Reki Kawahara beginnt der „Phantom Bullet“-ARC, der sich gänzlich um das VRMMORPGs „Gun Gale Online“ dreht.
Kirito taucht erstmals in die Welt der Shooter-Games ein, in dem PvP-Kämpfe Alltag sind. Als SAO-Überlebender kommen somit viele Erinnerungen hoch und er muss sich in diesem Band erstmals so richtig den Geschehnissen der Vergangenheit stellen, die doch tiefere Wunden gerissen haben, als zunächst angenommen. Unterstützt wird er in diesem Spiel von Sinon, einer talentierten Spielerin, die im wahren Leben Shino Asada heißt und ebenfalls Geheimnisse hat, die sie schwer belasten.
Dieser Einblick in die Gefühlswelten beider Charaktere haben mir sehr, sehr gut gefallen, zumal sie die Dramatik der Vergangenheit noch einmal detailliert durchleben und dem Leser so die Möglichkeit geben, besser zu verstehen, was in ihnen vorgeht.
Und genau das weiß ich an den SAO-Light Novels so sehr zu schätzen: Sie sind gut durchdacht, immerzu spannend und eröffnen Abgründe des menschlichen Seins. Seien es nun die Guten oder die Bösen, die Starken oder die Schwachen.
Auch wenn Reki Kawahara im Nachwort zugibt, dass er eigentlich absolut keine Ahnung von Schusswaffen und deren Gebrauch hat und wohl jeder Kenner über seine Texte den Kopf schütteln würde, ist es ihm durchaus gelungen, dass ich immer wieder dachte: „Wow, der weiß, wovon er redet!“ Naja… dann ist dem halt nicht so… Egal! 😀 Mich hat er zumindest vollends überzeugt!
Zwar hatte der Band auch seine kleinen Längen, jedoch liegt das allein daran, dass ich den GGO-Arc im Anime nicht sonderlich gerne mochte (Sinon hingegen schon – ihre Beziehung zu Kirito ist einfach toll!), weil ich generell kein Fan von Shootern bin. Trotzdem ist die laufende Hintergrundgeschichte unheimlich spannend und hat mir beim Lesen viel Spaß bereitet.