Bake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem Blog

Servus, Ihr Süßen,

die Krokettis sind zurück aus dem Urlaub. Und das allererste Mal kann ich sagen, wir hatten einfach richtig Pech. Mit dem Wetter, mit der Umgebung, mit der Insel. Trotzdem blieb natürlich viel Zeit, um zu relaxen, um viel zu schlafen und um dem Alltag mal zu entfliehen. Und während ich so auf meiner Sonnenliege lag, erinnerte ich mich daran, dass ich vor dem Urlaub verzweifelt auf der Suche nach coolen Reiseblogs war, die mir mehr über mein bevorstehendes Urlaubsland verraten sollten. Doch ich wurde nicht richtig fündig. Und dabei gibt es so viele coole Blogs, die für eine riesen Portion Fernweh sorgen. Doch Rhodos war nicht dabei oder ich habe es schlichtweg nicht gefunden. Jetzt haben wir wirklich schon viel von der Welt gesehen, und obwohl ich schon mehrere Jahre blogge, ist es mir nie in den Sinn gekommen, über meine Reisen zu schreiben. Damals machte man auch noch ganz andere Bilder als heute, als Blogger. Und man hatte auch noch ganz andere Kameras. Aber schließlich haben all die Reisen mein Leben so sehr bereichert, dass es doch schade wäre, wenn ich nicht davon berichten würde. Man entwickelt sich eben weiter, und so auch die Interessen, die Erfahrungen und die Fotos, die man macht. Und wenn ich dem Einen oder Anderen vielleicht Lust auf neue Ziele machen kann, Erfahrungsberichte teilen oder einfach dazu beitragen kann, dass man im grauen Alltag ein wenig tagträumen kann, dann wäre das wirklich wunderbar. Vielleicht sucht ja gerade jetzt jemand einen Beitrag über ein Land, dass er gern bereisen möchte, wer weiß. Die Motivation mit einer neuen Kategorie war geboren, yay! Und heute fang ich damit an! Und ich beginne mit der schönsten Urlaubserfahrung ever ever ever! 

Willkommen auf den Malediven!
Bake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogAls ich klein war habe ich immer, wenn der Urlaub vorbei war und ich mit meinen Eltern in den Bus stieg, der uns zum Flughafen brachte, weinen müssen. So schade war es, dass der Urlaub nun vorbei war und man zurück zur Schule musste. Man hatte viele Freundschaften geschlossen und hatte riesig viel Spaß gehabt. Doch mit jeder Reise mehr, wurde man erwachsener und man lernte, dass so schwer der Abschied auch fallen mag, die Erinnerungen bleiben würden und man sie für sein ganzes Leben behalten würde.
Schon lange träumte ich von den Malediven, gut, das war nun kein außgerwöhnlicher Traum, wer träumt nicht davon. Aber als er dann wirklich wahr wurde, konnte ich mein Glück kaum fassen. Ich war weit weit weg von der Bikinifigur, generell im Februar zu reisen war so kurz nach Weihnachten bodytechnisch eine echte Herausforderung. Aber gut, solche Flecken Erde können nunmal am Besten bereist werden, wenn es hierzulande bitterkalt ist. 
Schon beim Anflug merkte ich, dass dort, wo wir landeten, etwas ganz Besonderes auf uns wartete. 
Angekommen im Meeru Island Resort wurden wir mit kalten Handtüchern und erfrischenden Cocktails begrüßt. Anstatt sich in eine Menschenschlange vor der Rezeption einzureihen, wurden wir gebeten, in der Lobby Platz zu nehmen, man würde dann zu uns kommen. Schließlich hätten wir ja Urlaub. Noch Fragen? Ich beobachtete die Hotelgäste, die schon länger vor Ort waren und bemerkte schnell, dass die meisten keine Schuhe trugen. Es stimmte also, im Paradies läuft man barfuß. Vergebens suchte ich nach einer Uhr, und wie ich herausfand, war diese auf der ganzen Insel nicht zu finden. Und das war für mich die wohl wunderbarste Botschaft, die ich je in einem Hotel erlebt habe. Man brauchte keine Uhr, man ließ sich einfach treiben. Ich war wirklich im Himmel angekommen. 
Bei Holidaycheck hatte ich von einer mysteriösen Vorgehensweise mit Segelausflügen gelesen. Wenn man Halbpension buchen würde, bekommt man direkt beim Check-In einen 3-tägigen Segelausflug angeboten. Wenn man daran teilnimmt, erhält man bei seiner Rückkehr ins Hotel direkt ein Upgrade in eine Water Villa sowie All Inclusive. Und dazu sei der Segelausflug absolut empfehlenswert. Tja, no risk no fun, was? Gesagt, getan. Und tatsächlich. Direkt bei der Begrüßung wurde uns der Ausflug angeboten und wir haben sofort zugesagt. 
Doch zunächst erkundeten wir die Insel und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Weißer Sand, türkises Meer, wunderschöne Pflanzen und eine Ruhe, die man sonst noch nirgens erlebt hatte. Noch nie war es für mich so erfüllend, auf das Meer zu schauen und stundenlang zu träumen. Ohne Worte, ohne Buch, ohne Telefon. Das Hotel war einfach traumhaft. Die Grünanlagen, die Bars mit gemütlichen Lounge-Sesseln, das Essen, der Spa-Bereich, nichts war nur 'so lala' oder 'geht so'. Überall wo man war, merkte man, mit wie viel Liebe all das gestaltet wurde. Und die Freundlichkeit der Mitarbeiter war einfach nicht zu toppen.
Bake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogUnd dann kam er, der Segelausflug. Mit insgesamt 6 Pärchen und einer 3-köpfigen Crew ging es los. Ich hatte vorher noch nie auf einem Boot geschlafen und war schon ganz gespannt, wie es sein würde. Wir waren eine super Truppe mit wirklich tollen Charakteren aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Südafrika. Anfangs war man natürlich noch etwas verhalten, aber von Stunde zu Stunde wuchs man enger zusammen - schließlich verbrachte man zusammen eine unvergessliche Zeit, das war allen irgendwie sofort klar. 
Das Schippern auf dem indischen Ozean, die schönsten Sonnenuntergänge, das morgendliche Reinspringen ins Wasser, köstlichstes Essen mit selbstgefangenem Fisch und eine einzigartige Stimmung machten diesen Ausflug zu einem Erlebnis, dass mit nichts vergleichbar war, was man zuvor erlebt hatte. 
Bake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogWir fuhren auf eine einsame Insel, auf der wir den ganzen Tag verbrachten. Es gab nur uns und das Meer. Wenn ich daran zurück denke, bekomme ich sofort Gänsehaut, so dankbar bin ich, dass ich das erleben durfte.
Nach 3 Tagen voller Glück kamen wir zurück im Hotel an. Dort wartete dann tatsächlich unsere Water Villa samt dem Upgrade auf All Inclusive auf uns. Ich hätte den Rest des Urlaubes in der Villa verbringen können. Einen eigenen Jacuzzi, eine unvergleichliche Terrasse mit eigenem Steg, ein begehbarer Kleiderschrank - alles in warmen Holztönen - eine Minibar und eine Nespresso Station. Was braucht man mehr zum Glücklichsein, wenn man so etwas gemeinsam mit der Liebe seines Lebens erlebt?
Bake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogBake a wish auf Reisen - Eine neue Kategorie auf dem BlogDoch leider nahmen auch diese 10 Tage ein Ende. Und mit einem großen Päckchen an Erinnerungen, einem prall gefüllten Bäuchlein mit leckeren Köstlichkeiten und einem frisch erholten braunem Teint stiegen wir ins Schnellboot, dass uns zum Flughafen brachte. Und während ich auf die Insel blickte, die immer kleiner wurde, liefen mir viele kleinen Tränen die Wangen herunter. So wie damals, als ich klein war. 

So, jetzt seid Ihr dran. Ich bin gespannt auf Eure Feedbacks und wünsche Euch einen goldigen Oktober-Sonntag!

Carla



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