Bahn erhöht schon wieder Preise

„Einen Verzicht auf Preiserhöhungen kann man sich nicht jedes Jahr leisten“, sagte Konzernchef Rüdiger Grube der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Samstag.
Focus- online
Unwidersprochen darf die Flachzange Grube in dem "Qualitätsmedium" Focus seine Lügen und Halbwahrheiten verbreiten. Tatsache ist, dass die letzte Preiserhöhung erst im April diesen Jahres stattfand.
Fakt ist, dass es bei der Bahn seit 2002 jedes Jahr mindestens eine Fahrpreiserhöhung gegeben hat.
Ende 2010 erhöhte die Bahn zwar nicht die Preise für den Fernverkehr (sie verschob diese Erhöhung um einige Wochen), doch gab es Preiserhöhungen.
"Unsere Kosten sind stark gestiegen, zum Beispiel für Personal und Energie.“
Focus
Mag sein, dass die Kosten "stark" gestiegen sind. Die Profite jedenfalls auch. Knapp 2 Milliarden Euro sollen es letztes Jahr gewesen sein und selbst im sogenannten "Krisenjahr" 2009 machte die Bahn ca. 1,1 Milliarden Euro Profit.
Die Personalkosten stiegen. Das ist richtig. Doch stiegen diese nicht "stark" und vor allem nicht unvorhergesehen bzw. ungeplant. Ebenso ist der "starke" Anstieg der Energiekosten für den Großabnehmer Deutsche Bahn eine Erfindung von Grube. Da verwundert es auch nicht, dass Grube gleich noch Lobbyist für die Atomindustrie spielt.
Nach Grubes Worten wirkt sich besonders die Abschaltung von Atomkraftwerken preistreibend aus. „Allein die Energiewende verteuert unsere Energierechnung von rund 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr um 100 Millionen Euro. Über die nächsten fünf Jahre erhöhen sich unsere Energiekosten im Vergleich zur Planung um 250 Millionen Euro“, erklärte der Manager
Focus
Das wäre eine Energiepreiserhöhung von 4% in diesem Jahr. Einhundert Millionen Euro höhere Energiekosten sind bei einer erwarteten Gewinnerzielung von 2,4 Milliarden Euro für das Jahr 2011 kein zwingender Grund, die Preise erhöhen zu müssen. Der Staatskonzern Deutsche Bahn müsste lediglich auf 4,16% seines Riesengewinns verzichten. Doch das ist der Bundesregierung, dem Hauptanteilseigner der Bahn, die zwar per Amtseid geschworen hat, das Wohl des Volkes zu wahren und zu erhöhen, keinen Verzicht wert. Man benötigt das Geld um die Profite internationaler Bankiers und Spekulanten zu bedienen, Kriege für das US- Imperium mitführen zu können und auch sonst den Großteil der Bevölkerung weiter verarmen zu lassen.
Zudem sollte Grube erklären, weshalb dieselben Energiekostensteigerungen dieses Jahr 100 Millionen Euro betragen, aber in den kommenden fünf Jahren "nur" 250 Millionen? Er sollte erklären, ob mit den geplanten Preiserhöhungen zusätzliche Einnahmen erzielt werden, die die genannten Kostensteigerungen bzw. deren Ausgleich weit übertreffen?
Das Kosten steigen, müsste selbst Grube mit seiner kapitalistischen Planwirtschaft ("...im Vergleich zur Planung...") einleuchten. Oder funktioniert diese wie die sozialistische Planwirtschaft? Unvorhersehbare Kostensteigerungen gab es ohnehin nicht.
Das Grube alte Phrasen für seine Kostensteigerungen bemüht, verwundert nicht. Die Masse wird sich ohnehin dadurch zufrieden geben. Sie wird vielleicht etwas murren, aber auch fortan den Zahlmeister für die Habgier der Reichen spielen.
Doch sollte man Grube und auch die Qualitätsmedien daran erinnern, wodurch der Deutschen Bahn weit größere Kosten entstanden sind, als dies die vermeintliche Energiekostenerhöhung mit sich gebracht haben soll. Und dabei möchte ich nicht an den massiven Diebstahl von Oberleitungen erinnern. Erinnern möchte ich hier an die Betrügereien und Manipulationen der Bahn. Ist es nicht so, dass die Staatsanwaltschaft gegen Bahnfunktionäre und beteiligte Firmen ermittelt, weil absichtlich ICE- Strecken modernisiert wurden, obwohl man von Anfang an wusste, dass die Modernisierung lukrative Folgeaufträge mit sich bringen würde, weil Material verwendet wurde, dass man vornehm noch mit "unbrauchbaren Schrott" beschreiben könnte?
Diese Zusatzkosten übersteigen die Millardengrenze. Denken wir nur an die Strecke Berlin- Hamburg oder die ICE- Trassen in der Region Frankfurt/M.
siehe auch: Die wahre Bilanz 2010 der DB AG: Was Rüdiger Grube lieber verschweigt

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