Baby-Signale: So deuten Sie, was Ihr Baby braucht

Wenn ein Baby schreit, fühlt es sich nicht wohl und hat beispielsweise Durst oder Hunger. Ist der Durst und der Hunger gestillt, schreit das Baby manchmal trotzdem weiter. Junge Eltern sind besorgt und wechseln die Windel, damit der Säugling trocken liegt. Jetzt sind alle Bedürfnisse des Babys für eine Weile zufrieden gestellt, freuen sich die frisch gebackenen Eltern. Sie wollen sich eine kurze Teepause gönnen, kommt nicht infrage, das Baby weint weiter, was können die Eltern oder der Babysitter tun? Für die Signale des eigenen Kindes ein feines Gespür zu entwickeln, das gelingt mit jedem Tag besser. Schreibabys werden nicht so geboren, sie können sich durch das zu späte Zufriedenstellen der kindlichen Bedürfnisse oder durch das Übersehen von akuten Beschwerden dazu entwickeln. Bestimmte Signale des Säuglings zeigen der Mutter oder dem Vater, dass dem Kind etwas fehlt. Den bemühten Bezugspersonen fehlt auch etwas, nämlich der Nachtschlaf.


Schlaflose Nächte für die Eltern und das Baby

Schlaflose Nächte für die Eltern und das BabyDas Ganze kann sich zur negativen Spirale entwickeln, denn wenn den Eltern der Schlaf für längerer Zeit fehlt, sind die eigenen Antennen nicht mehr so sensibel für die Bedürfnisse des eigenen Kindes. Die Übermüdung der Betreuungsperson kann ein Faktor sein, der dazu führt, dass das Erkennen der kindlichen Bedürfnisse nicht mehr so gut funktioniert und rhythmische Wiederholungen, die Sicherheit geben, bei der Betreuung fehlen. Unruhige und quengelnde Babys haben nach dem Essen, Trinken und Trockenlegen vielleicht Magenprobleme, weil sie zu hastig gegessen oder getrunken haben. Im Mutterleib werden alle Bedürfnisse des Babys automatisch erkannt und zufrieden gestellt. Nach der Geburt fehlt der Service, es dauert es eine Weile, bis sich das Baby und die Betreuungsperson an das Leben außerhalb des Mutterleibs gewöhnt haben. Plötzlich fallen die Augen halb zu und der Körper ist durch das sanfte Herumtragen entspannter, das Baby wird müde und schläft tatsächlich ein.


Anhaltende Beschwerden begutachtet der Kinderarzt

Beruhigt sich das Baby trotz des Herumtragens und des sanften Massierens der Magengegend nicht, ist ein Anruf beim Kinderarzt notwendig. Es gibt ärztliche Tipps, wie das Baby sich am bestens wieder beruhigt oder macht einen Hausbesuch. Wichtig ist, dass die Eltern nicht in Panik geraten, denn jede Art von Unruhe der Mutter, des Vaters oder des Babysitters überträgt sich auf das Kind. Fängt das Baby plötzlich schrill an zu schreien, kann es sich aus Angst bemerkbar machen. Niedliche quietschende Enten sind so laut, dass sich das Baby sich erschreckt. Entscheidend ist es, hochwertiges und umweltfreundliches Babyspielzeug zu kaufen, bei dem sich die Lautstärke angemessen ist. Eine Lautstärke, die für Erwachsene fast zu leise ist, kann für das Baby viel zu laut sein. Die Überreizung der Sinne erregt den Säugling so sehr, dass er sich schwer beruhigen lässt, weil er in Panik geraten ist.


Das Ausschlussverfahren als Wegweiser

Das Ausschlussverfahren als Wegweiser

Der Babybrei hat geschmeckt, der Tee war lecker und die Windel ist frisch gewechselt als Nachtisch gab es beruhigende Kuscheleinheiten von Mama. Top-Leistung der Mutter oder des Vaters, die Tag für Tag erbracht werden. Das Problem besteht darin, dass der kleine Wonneproppen nach einer Auszeit weiter schreit. Woran liegt es, fragen sich die besorgten Eltern. Als Wegweiser dient das Ausschlussverfahren, die Optionen Durst, Hunger oder gefüllte Windel kommen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr infrage. Die Temperatur im Kinderzimmer muss geprüft werden, Kälte oder Hitze mag das sensible Baby nicht. Verschwitzte Haut deutet auf zu sommerliche Temperaturen hin, eiskalte Babyfinger sind das sichere Zeichen für zu winterliche Zimmertemperaturen. Notfalls muss das Baby leichte Babyhandschuhe anziehen, damit es an den winzigen Händen nicht mehr friert. Sucht das Baby Blickkontakt ist es einsam oder ängstlich, es braucht eine zusätzliche Dosis an Kuscheleinheiten.


SOS als Signal in Form der Baby-Körpersprache

Sehr empfindliche Babys möchten die Windel oft gewechselt haben, als störend empfindet nicht jedes Baby die volle Windel. Das regelmäßige nachsehen, ob die Windel voll ist und ausgetauscht werden muss, schützt das Baby vor dem schmerzhaften wunden Po, der zu späteren Schreikrämpfen führt. Falsch gedeutete SOS-Signale werden schrittweise weniger, dass Baby will seine Eltern nicht durch das Schreien nerven, sondern befindet sich in einer kindlichen Notlage: Mimik, Gestik und die Intensität der Lautsprache weisen den Weg zum Problem. Lebenswichtige Bedürfnisse des Babys müssen befriedigt werden. Verschiedene Tonlagen des Babys spiegeln unterschiedliche Bedürfnisse wider. Durch Mark und Bein geht der Schmerzschrei, der nicht einfach überhört werden darf. Schreien lassen ist kein Training für die Babylunge, irgendwann von allein aufzuschreien, aber das wichtige Urvertrauen wird gestört.


Mimische und akustische Signale richtig deuten

Wer sich auf die Bedürfnisse des Babys einlässt, stärkt das Urvertrauen des Babys, es lernt, dass auf die eigenen Eltern oder die Bezugsperson Verlass ist. Die leise Stimme der Mutter hat einen Wiedererkennungswert, der das Baby beruhigen kann. Hunger, Unterhaltung oder einfach Trost, das Deuten der Signale des Säuglings fällt mit jedem Tag des Zusammenlebens leichter. Auf die ersten Signale in mimischer oder akustischer Form zu achten reduziert das Risiko des erschöpften Schreibabys. Zufriedene Säuglinge haben Eltern, die das angemessene Deuten der kindlichen Signale erlernt haben. Mit dem Kinderarzt oder der Diplompsychologin lassen sich individuelle Probleme besprechen, damit die lebenswichtige Kommunikation mit dem eigenen Baby für die Familie harmonisch wird.

Kerstin Schmidt
Content Managerin und erfahrene Ghostwriterin bei Hausarbeit-Agentur


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