Avenches, diesmal ohne Kaffeeduft

Avenches, diesmal ohne Kaffeeduft

Zwischen Avenches umd dem Ufer des Murtensees.

Avenches, diesmal ohne Kaffeeduft

Die Nespresso-Fabrik bei Avenches.

Gestern fuhr ich noch einmal nach Avenches, diesmal nicht als Besichtiger der antiken Stätten, sondern als Wanderer. Ich ging von Avenches nach Murten, das dauerte zweieinhalb Stunden, und ich wurde pflotschnass - es regnete apokalyptisch. Mir machte das grossen Spass, die Wege waren leer, andere Leute sah ich nicht, der Murtensee war sturmgepeitscht. Highlights gab es genug, die renaturierte Eau Noire etwa zwischen Avenches und dem See mit zwei hübschen Weihern und später zwischen Untergreng und Meyriez der Obelisk, der an die Schlacht bei Murten 1476 erinnert; damals besiegten an diesem Ort die Eidgenossen Karl den Kühnen, Herzog von Burgund. Etwas freilich fehlte auf meiner Wanderung, das am Samstag dominant gewesen war. Der Kaffeeduft. Nespresso betreibt in Avenches eine grosse Fabrik. Gestern aber vertrieben Wind und Regen fast alle Aromen, es roch bloss nach nassem Blattwerk und Schnecken.

Avenches, diesmal ohne Kaffeeduft

Der Obelisk erinnert an die Schlacht von 1476.


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