Autoland ist abgebrannt

Telepolis,  08.11.2012
In der sich entfaltenden Krise der europäischen Autoindustrie spiegeln sich die inneren Schranken, an die das kapitalistische Weltsystem stößt

Europas Autobauer können angesichts der sich zuspitzenden Krise – mal wieder – auf großzügigste Hilfsmaßnahmen hoffen. Die Europäische Kommission sei dabei, einen “Aktionsplan” für die angeschlagene Autobranche auszuarbeiten, hieß es in Medienberichten. Im Gespräch seien unter anderem Zuschüsse für die Entwicklungsabteilungen der europäischen Autogiganten, die aus dem rund 80 Milliarden Euro umfassenden Forschungsbudget der EU bis 2020 fließen sollen. Im Rahmen des Krisenkonzepts, das von EU-Industriekommissar Antonio Tajani ausgearbeitet wird, sollen auch Sozialprogramme bei eventuellen Werkschließungen in Europa vereinbart werden. Überdies ist – kein Witz! – eine “Einbindung” der Autoindustrie bei der künftigen Klimaschutzgesetzgebung geplant.

Link: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37964/1.html


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