Ausprobiert: Rohe Pasta aus der Tüte

Von Silke @rohmachtfroh

Beim Online-Shoppen hab ich sie kürzlich entdeckt: Rohkostnudeln. Fertige rohe, trockene Nudeln. Zu kaufen in Tüten abgepackt … wie „echte“ Nudeln. Spätestens nach einem Gespräch der Tochter mit ihrer Bonus-Schwester über deren „Lieblingsessen Nudeln“ einige Tage später war klar: diese Nudeln wollte sie unbedingt ausprobieren!

Hergestellt werden die rohen Nudeln aus Quinoa-, Sonnenblumen- und Buchweizen-Keimlingen, Leinsaat, Meersalz und Tomate, und sie sehen aus wie Vollkorn-Spirelli und schmecken offenbar auch so. Zur Zubereitung werden sie einfach mit einer Sauce vermengt. Nach ein paar Minuten zum Durchziehen sind die Nudeln weich und können gegessen werden. Nach ein paar weiteren Minuten zerfallen sie dann allerdings zu Matsch. 😉

Ich habe für die Tochter eine Sauce aus Tomaten, Kräutern und Sonnenblumenkernen zubereitet, und die Nudeln damit sowie mit Gürkchen und Tomate serviert. Sie war zunächst begeistert, fand insbesondere die Sauce, aber auch die Nudeln lecker. Von den Nudeln hatte sie jedoch nach etwa einem Drittel der Portion genug und hat dann lieber Gurken und Tomaten mit der Sauce gegessen ;).

Fazit: ein weiteres nettes „Extra“, um Kochköstler zu beeindrucken bzw. für Rohköstler(-kinder), die das Bedürfnis haben, mehr „dazuzugehören“ bei gemeinsamen gemischten Essen. Vielleicht auch hilfreich für Menschen während des Übergangs zur Rohkost. Aber für uns ist es nicht das, was uns wirklich schmeckt geschweige denn nährt. Wenn schon Nudeln, dann ess ich lieber unsere frischen Gurken- oder Zucchini-Spaghetti!

Die Zutaten: Nudeln, Sauce, frisches Gemüse

Angerichtet: Pasta in Tomaten-Sauce, mit Gurke und Tomate

&appId;