Ausprobiert: Matcha-Tee!

Von Judith
 Kaum zu glauben aber ich habe bisher noch nie Matcha getrunken.
Es heißt, er würde ähnlich wie Grüntee schmecken und von diesem bin ich nicht so sehr angetan. Es sei denn, er hat eine Jasmin-Note. Aber generell ist mir Grüntee fast immer zu bitter.
Dann aber wurde ich aufmerksam auf die praktischen Emcur Matcha Sticks. Und wenn diese schon so handlich daher kommen, wollte ich endlich wissen ob Matcha ein Grüntee mit anderem Namen ist oder ob wirklich etwas dran ist an dem Kult-Getränk.
Mein erster Versuch war ein Matcha Latte. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Matchapulver in eine Schale geben und mit ein wenig warmen Wasser glattrühren, Milch erwärmen, aufschäumen, aufgießen, fertig.
Das Pulver roch schon sehr lecker und als ich es mit ein wenig Wasser aufgegossen hatte, konnte ich mich kaum zurück halten. Es duftete wie frisches Gras oder grüne Smoothies und ist sehr appettitanregend. Ich hätte ewig daran weiter schnuppern können aber dann wäre wohl die Milch angebrannt. Also aufgeschäumt und beides in ein Glas gegossen.
So ein Milchaufschäumer eignet sich übrigens auch prima zur Matcha-Zubereitung. Es duftete immer noch sehr gut, nun etwas milder. Und dann der erste Schluck und die Erkenntnis: gar nicht bitter und sehr, sehr gut schmeckend. Im Rezept sind noch Süßungsmittel enthalten, die habe ich hier allerdings gar nicht vermisst.
Und auch seine Wirkung verfehlte der Matcha nicht. Ich fühlte mich kurz darauf schon belebter und wacher und da fiel mir auch wieder ein, dass Matcha auch vitalisierend wirken soll ähnlich wie Kaffee. Auch im Matcha ist Koffein enthalten, welches wach macht, die Konzentration anregt. Der belebende Effekt soll hier etwas später einsetzen als bei Kaffee dafür aber länger anhalten. Ich habe allerdings das Gefühl, dass dies fast unmittelbar spürbar war und sich sogar auf meine Laune auswirkte was aber auch an dem sehr guten Geschmack gelegen haben könnte.
Matcha hat bereits eine lange Tradition. Dieser wurde schon im 7. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen zu Meditationszwecken zubereitet da er die Konzentration anregt.
Das Grüntee-Pulver wird durch das Zermahlen ganzer Teeblätter gewonnen. Die dunkelgrünen Blätter werden vor der Ernte speziell beschattet und dann gedämpft, getrocknet und in Granitmühlen zu feinem Pulver gemahlen. Eine Schale Matcha soll dem Genuss von zwei Litern Grüntee entsprechen, gibt der Hersteller an.
Weiterhin ist Matcha sehr gesund und enthält einen hohen Anteil an Katechinen, Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien. Letztere wirken zellschützend auf den gesamten Organismus und bringen den Körper wieder ins Gleichgewicht.
Ich habe ihn dann natürlich  auch solo probiert. Hierzu habe ich das Pulver in ein höheres Glas getan, mit etwas heißem Wasser aufgegossen und dann mit dem Milchschäumer verquirlt.
Heraus kam ein leicht aufgeschäumtes sehr gut schmeckendes warmes Teegetränk. Auch hier habe ich wieder eine leicht vitalisierende Wirkung verspürt und kann mit gut vorstellen, diesen am Morgen zu trinken. Er ist schnell zubereitet und für Tee oder Kaffee fehlt mir morgens immer die Zeit und den gibt's dann erst im Büro.
Die Matcha-Sticks von Emcur sind in den Drogerien dm, Rossmann, Budni und Müller erhältlich sowie online und wurden mir freundlicherweise für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt.

Bild: livingpress.de


Im nächsten Beitrag stelle ich euch meine Herbst Favoriten vor! Bis dahin wünsche ich euch einen farbenfrohen Herbst mit langen Spaziergängen, gemütlichen Sofa-Abenden und immer einen gesunden Matcha in Reichweite!