Ausgerechnet die kleine FDP machte heute große Weltpolitik

Ladies & Gentlemen,
heute wurden die Stimmen der FDP-Mitgliederbefragung ausgezählt. Die notwendige Mindestbeteiligung wurde knapp verfehlt. Doch die Mehrheit derjenigen, die abgestimmt haben, sprach sich für den Euro aus. Demnach billigt die Basis der FDP den dauerhaften Euro-Rettungsschirm!
Die FDP ist bekanntlich eine traditionsreiche, einst wichtige Partei, die heute in Deutschland mit Zittern nur noch bei etwa 3 % der Wähler Zustimmung findet. -
Man stelle sich vor: Wenige tausend Mitglieder dieser FDP machten heute Europa- und sogar Weltpolitik! Von der Entscheidung dieser geringen Personenzahl hing es nämlich ab, ob sich Deutschland am Rettungsschirm beteiligt - oder nicht. Wäre nun gegen die Euro-Rettung gestimmt worden, hätte dies zunächst katastrophale Folgen gehabt: Der Euro und die Aktienmärkte wären in den Keller gegangen. Und weil die Märkte eng verzahnt sind, hätte zweifellos weltweit ein Börsenbeben stattgefunden. Hinzu kommt, dass Rösler, der ungeliebte Parteivorstand der FDP, seinen Hut hätte nehmen müssen. Hinzu kommt weiters, dass Bundeskanzlerin Merkel die Regierung umgehend hätte auflösen und für das Jahr 2012 Neuwahlen ankündigen müssen. - Was mit unserer Gemeinschaftswährung geschehen wäre? Man mag sich dieses Szenario des Schreckens gar nicht vorstellen!
Und ausgerechnet heute feiert der Euro seinen 10-jährigen Geburtstag. Schrieb ich irrtümlich tatsächlich feiert? Zum fröhlichen Feiern über den Sanierungsfall Euro gibt es natürlich nicht den geringsten Grund.
Was hat man uns vor 10 Jahren nicht alles versprochen: Stabilitätskultur würde die Einführung des Euro nach dem Vorbild der guten alten DM und der Deutschen Bundesbank in Europa bewirken! Stabilität! Das Gegenteil war der Fall. - Wirtschaftlich schwächere Euroländer würden nicht zuletzt von der Europäischen Zentralbank zur Einhaltung eines ausgeglichenen Haushaltes angeregt oder gar gezwungen, so hieß es damals. - Wie wir heute wissen, war all dies dummes Geschwätz geltungssüchtiger Politiker!
Die verfrühte Einführung des Euro war vielmehr ein finanz- und wirtschaftspolitischer Fehler. Die schöne Vision eines vereinten Europas nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika hatte weder Fundament noch Unterbau. Dieser Fehler soll nun korrigiert werden. Wieder nur Geschwätz? --- Peter Broell

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