Aus der Mitte entspringt ein…äh…

Aus der Mitte entspringt ein…äh…So, für einen meiner Lieblingsleser, den Herrn Resl aus Linz an der Torte, kommt jetzt die Interpretation zum Mittelteil von Waldemar, dem dynamischen Dackelmischling!

Also, auf diesem monumentalen Werk im Format 8 x 10 cm sieht man jetzt natürlich nicht Waldemars Mitte, sondern die seiner Leine.

Dann wollnwa doch ma loslegen! *räusper*

Das Werk „Waldi an der Leine“ präsentiert sich hier als unmittelbare Nachfolge der Interieurbilder von Hans Hohlkopf dem Jüngeren, allerdings ohne Interieur. Es kann also als klassischer Stilbruch in der Genremalerei gelten und symbolisiert durch das pulsierende Rot der Leine Waldemars innere Zerrissenheit im Kampf des Eros mit Thanatos.

Waldemar stellt sich uns also dar als die hundgewordene Rekapitulation der Einmündung von geschlechtlicher Not in die soziale Katastrophe des beginnenden 21. Jahrhunderts. Durch die düstere Morbidität der Farbgebung führt die Künstlerin hier konsequent fort, was sie in dem Werk „Wenn keiner guckt“ bereits angedeutet hat: ( Moment, ich muss eben mein eigenes Werk aus dem Internet klauen…*zunge in den mundwinkel klemm*… )

Aus der Mitte entspringt ein…äh…So, feddich! Wo war ich? Ach ja! Waldemar…äh…Beklemmung…Mist, jetzt bin ich raus! :D

Öhm, eigentlich wollte ich heute auch über was ganz anderes referieren! Ich hab da nämlich…Moment…

Aus der Mitte entspringt ein…äh…Also, ich hab heute mit meiner Pastellkreide gespielt, und was liegt da näher, als einen Degas zu verhunzen. Was mein Scanner allerdings jetzt aus diesem Leinenkarton gemacht hat, ist mir völlig schleierhaft. Sieht voll sch…schrottig aus!

Auf jeden Fall wollte ich erzählen, dass Degas mich als Kind so fasziniert hat, dass ich als Berufswunsch entweder Pastellmaler werden wollte oder Starsky und Hutch.

Ich bin dann Frau Groka geworden, und an Bad-Hair-Days seh ich auch ein bißchen aus wie Detective Starsky, also sind eigentlich alle meine Träume wahr geworden. Das Leben ist schön!

P.S. Morgen bin ich übrigens auf einer Art „Dienstreise“, also, ich bummel mit dem Zug rauf in die „Bärenstadt“ Esens. Ich hoffe nur, dass mich da kein Bär angreift, im Norden hats ja nicht so viele Bäume, auf die man sich flüchten könnte, aber ich hab Bananenkuchen im Rucksack. Vielleicht kann ich die ostfriesischen Bären damit ablenken. Sonst werf ich halt mit Kluntje. *klonk*


Tagged: Degas, Interpretation, Malerei, Munch, Pastellkreide, Schrei, Tänzerin, Waldemar

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