Auftauchen

Wie weiland Baron Münchhausen
tief im Sumpf steckend –
sich völlig selbst überlassen –
überfällt den Menschen der Gedanke,
nur in absoluter Ruhe verharrend seinen Untergang hinaus zögern zu können.

Doch kommt er nicht umhin –
sich solcherart (statt dem Ertrinken)
dem Verhungern ausgeliefert habend –,
seine Situation nun von Grund auf neu zu betrachten.

Und schließlich sich am eigenen Schopf –
eine schmerzhafte Unmöglichkeit eigentlich! –
aus der verderblichen Not hinaus, ans Ufer
(und in ein neues Leben),
zu ziehen.

Schmutzig,
nass
und ein wenig verschnupft
tritt er schließlich den Heimweg an,
um fortan neue Pfade zu erforschen.

Denn stehen bleiben,
das kann er nicht:
der Mensch.

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