Auftakt unserer Blogreihe #MitarbeiterMittwoch: Neue Kollegen stellen sich vor – heute mit Karsten Ruth von upjers

In unserer neuen Rubrik „#MitarbeiterMittwoch: Neue Kollegen stellen sich vor", werden wir regelmäßig Angestellte diverser Unternehmen der Games-Branche in den unterschiedlichsten Positionen interviewen, die gerade erst in das jeweilige Unternehmen eingestiegen sind. Ziel ist es, einen Eindruck von der Vielfalt der Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten zu vermitteln, Empfehlungen für Neuankömmlinge zu sammeln und einen Einblick in das Thema Onboarding aus Angestelltensicht zu erhalten. Heute sprechen wir mit Karsten Ruth - seit Mai ist er beim Online-Spieleentwickler als Game Designer angestellt - und er schildert uns seine ersten Eindrücke und Erfahrungen im neuen Unternehmen.

Games-Career.com: Bitte stell dich kurz vor und erzähl uns in welcher Abteilung Karsten Ruth:Games-Career.com: Seit Wann bist Du bKarsten Ruth: Seit dem 1. Mai bin ich bei upjers angestellt und arbeite aktuell an dem Games-Career.com: Wie war die erste Woche an Deinem neuen Arbeitsplatz? Karsten Ruth: Games-Career.com: Wie funktioniert das Onboarding bei upjers? Karsten Ruth: Man bekommt seine Zeit, sich einzurichten und einzuleben. Ich habe dann viel zu lesen bekommen und ich hatte einen Game Designer an meiner Seite, an den ich mich wenden konnte. Da bei upjers alle sehr frei arbeiten können, musste ich nach der Anfangsphase erstmal damit klar kommen, dass ich hier sehr selbstständig arbeiten kann und muss, was ich bei Bigpoint nicht gewohnt war. Aber wenn man etwas wissen wollte oder Feedback brauchte, muss man einfach nur den Mund aufmachen und die entsprechenden Personen ansprechen. Games-Career.com: Was gefällt Dir in Deiner neuen Position bisher besonders? Karsten Ruth: Ich mag die Eigenverantwortung und die Möglichkeit, weitestgehend alle Designentscheidungen für ein Spiel selbst zu treffen. Natürlich muss ich bei größeren Features die Projektleitung mit einbeziehen, dennoch habe ich viel Freiraum. Ich arbeite eng mit den Programmierern und Grafikern zusammen und bespreche meine Ideen mit ihnen. Ich finde es wichtig, das Team mit einzubeziehen und deren Meinung zur Machbarkeit von Features zu hören. Das funktioniert auch meist sehr unkompliziert. Des Weiteren gefallen mir die flexiblen Arbeitszeiten bei upjers. Es gibt nur eine Kernarbeitszeit von zwei Stunden von 11 bis 13 Uhr. Den Rest kann man fast nach Belieben selber organisieren und als Bonus obendrauf: es wird nicht gecrunched. Games-Career.com: Wie bist du zu deiner jetzigen Position gekommen und wie waren deine bisherigen Karriereschritte? Abwechslungsreich. Ich musste mich in neue Arbeitsabläufe einarbeiten, Games-Career.com: Was würdest Du potenziellen Bewerbern mit auf den Weg geben? Karsten Ruth: Man sollte sich vor einer Bewerbung klar machen, warum man in dieser Firma arbeiten will und der Richtige für die ausgeschriebene Position ist. Wenn man das im Anschreiben erwähnt, gibt man der Bewerbung eine persönliche Note. Nur keine generischen Texte verwenden, denn dann verschwindet man in der Masse.
Games-Career.com: Den (Berufs-)Einstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei upjers? Sätze wie: „Ich habe schon als Kind gern Computerspiele gespielt" oder „Ich würde gern meinen Einstieg in die Gamesbranche schaffen" sollte man weglassen, da fast jeder das in seine Bewerbung schreibt.
Stattdessen empfehle ich: Macht euch für das Unternehmen interessant. Zum Beispiel indem ihr genau ausführt, was ihr besonders gut könnt und welchen Mehrwert ihr für die Firma mitbringt. das neue Spiel kennenlernen, dazu gab´s neue Kollegen und eine neue Firmenkultur. Wenn man vorher lange bei einer anderen Firma arbeitet, hat man seine Workflows, die dann mit denen der neuen Firma kollidieren können. Aber ich bin nett empfangen worden und man hat mir die nötige Zeit gegeben, um mich einzuarbeiten. Außerdem gab es gleich am ersten Tag belegte Brötchen für alle - die gibt es übrigens jeden Montag. Mobilegame . Ich habe das Spiel mitübernommen und darf neue Gamefeatures designen, die Probleme des laufenden Spielbetriebs bearbeiten, die Analyse der KPI´s (*) durchführen, Texte schreiben, Bugfixing betreiben, neuen Content erstellen und alles auch noch testen. Das Ganze ist sehr stark selbstorganisiert, was mich persönlich sehr freut.
(*) Key Performance Indicator: Leistungskennzahlen ei upjers und wie sieht deine neue Tätigkeit aus? Ich heiße Karsten Ruth, bin 42 Jahre alt und arbeite als Game Designer bei upjers du arbeitest?

Karsten Ruth: Ich habe nach einer neuen Stelle gesucht, upjers suchte nach einem Gamedesigner und darauf habe ich mich hier beworben. Mir gefielen das Angebot, das mir gemacht wurde und die Aufgaben, die auf mich warten würden und so bin ich bei upjers gelandet. Abgesehen davon ist es in Franken wunderschön. Die Lebenshaltungskosten sind wesentlich geringer als in vielen Großstädten und der Weg zur Arbeit in der Regel viel kürzer.
Ursprünglich bin ich gelernter Veranstaltungskaufmann und habe als Quereinsteiger 2008 bei Radon Labs in Berlin als Tester angefangen und mich 2009 zum Level Designer hochgearbeitet. Ab 2010 habe ich dann bei Bigpoint Berlin an Drakensang Online als Game Designer gearbeitet. Eine Karriere, die heute wahrscheinlich sehr schwer nur noch möglich ist. Bei all den Designern mit einem richtigen Abschluss, die es heute gibt, ist der Konkurrenzdruck gerade für Einsteiger doch sehr hoch, wenn man diesen nicht hat.

Karsten Ruth: Ich freue mich auf die Arbeit an Mobilespielen, was ich vorher noch nie gemacht habe und ich möchte gerne mal wieder ein neues Spiel releasen. Ansonsten genieße ich die angenehme Arbeitsatmosphäre.

Karsten, wir danken dir für die Tipps und deine Offenheit und wünschen dir viel Erfolg bei upjers und auf deinem weiteren Weg! Wer Lust bekommen hat, sich auch bei upjers zu bewerben, findet alle aktuellen Stellenanzeigen auf dem upjers Firmenprofil.

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Auftakt unserer Blogreihe #MitarbeiterMittwoch: Neue Kollegen stellen sich vor – heute mit Karsten Ruth von upjers

Eine besessene Gamerin war Anietta zwar nie - doch die fesselnde Intensität von Videospielen kann sie dennoch nachvollziehen... Ihre Games-Erfahrungen beschränken sich in etwa auf folgende: Leidenschaftliches "Boulder Dash"- und "Oh Mummy"-Spielen auf dem Schneider Computer ihres kleinen Bruders in ihrer Kindheit, leidenschaftliches "Brickles"-Spielen auf einem eher frühen Modell des Apple Macintosh ihres Onkels, leidenschaftliches "Tetris-Spielen" auf dem Gameboy ihres kleinen Bruders, leidenschaftliches "Point and Click Adventure"-Spielen auf eigenem PC und leidenschaftliches Scrabblen, Quizduellieren und Flightcontrollen auf dem eigenen iPhone. In ihrem Privatleben geht es bei Anietta momentan leider eher darum die Spielbesessenheit ihrer drei Jungs Nick (11), Cosmo (5) und Oskar (12) zu begrenzen, denn zumindest die Großen scheinen schon fast in den Welten von "Minecraft", "Clash of Clans" und "Hearthstone" zu leben - wenn man nur von den Esstischgesprächen ausgeht. Alle drei liiiiiiiiieben Games und finden es extrem cool, dass Anietta neben ihrer Tätigkeit bei Games-Career.com schon seit einigen Jahren als Teamassistentin und gute Seele in der PR-Agentur für die Games-Branche - Quinke Networks fungiert und somit nah am Geschehen ist.


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