Aufreger !

...ich bin gerade außer mir …die ARD hat eine Themenwoche…Essen ist Leben!

Die Aussage ist absolut richtig! Denn das was wir essen sind wir ja auch schließlich …aber wenn wir uns einmal die soeben beendete Diskussion…bei ANNEWill anschauen, dann gehe ich einfach mit einem verdammt schlechten Gefühl aus der Sache herraus…die Biofraktion, ist aus dieser Diskussionsrunde, und ich bin ein gemischter Konsument, d.h. ich bevorzuge frische Lebensmittel die ich sowohl im Bioladen als auch beispielsweise auf dem Wochenmarkt kaufe oder auch schoneinmal ein Brot vom NICHT Biobäcker,

kein Stück besser herausgekommen , als die Verfechter der konventionellen Lebensmittelherstellung.

Es wird sich ständig an Details aufgehalten und nicht über das Wesentliche also das Grundproblemgesprochen und in den Fokus gestellt …Es werden ständig nur Zahlen, Einzelfälle …irgendwelche, meines Erachtens hauptsächlich gefälschten und manipulierten Studien verglichen…diverse Behauptungen vom Hören Sagen verteidigt. Ich bin selber sehr darauf bedacht mich gesund und schadstoffarm zu ernähren, ob BIO oder konventionell. Das Lebensmittel sollte gehaltvoll, ohne Zusatzstoffe, ohne Aromen oder gefälschte Eindrücke farblicher Wirkung hergestellt sein und wenn tierische Zutaten enthalten sind …muss das Tier ethisch korrekt gehalten und getötet werden. Dieses ständige Thema ist BIO besser als konventionell kann man nicht 100 prozentig beantworten! Dafür fehlen einfach die eindeutigen RICHTLINIEN und GESETZE...ich finde wenn etwas mit BIO deklariert ist dann sollte es auch einheitlich mit gleichem Mass geschehen ..aber das tut es nicht es gibt auch da verschiedene Siegel und Ansätze.

Es kommt immer auf den Vergleich an und das ist das Schlimme. Niemand wird behaupten, dass ein Nudelgericht das aus frischen Zutaten hergestellt wurde , wesentlich schlechter ist als eine Dose Fertigravioli mit Zusatzstoffen die zwar deklariert sind aber trotzdem nicht gesund sind…aber und das ist das Kernproblem.. es werden ständig Extreme verglichen. Man kann keinen 100%tigen Apfelsaft mit einem künstlich hergestellten Produkt vergleichen , bei dem die Flüssigkeit nur einmal neben einem Apfel stand. Anstatt zu fragen was besser ist sollte man sich doch besser fragen …warum müssen Tiere für eine Salami leiden, warum müssen überhaupt bedenkliche Stoffe verwendet werdenund warum haben manche( nicht ALLE) konventionellen Hersteller kein Gewissen? Damit möchte ich sagen …das man besser daran arbeiten sollte wie man mit den Grundzutaten für die Herstellung eines Produktes umgeht …bzw. es weiter verarbeitet…es muss doch kein Tier leiden nur damit wir ein Ei auf dem Tisch haben…da geht es um Ethik nicht um ob BIO besser ist oder nicht ..es gibt auch Biobauern die nur und ausschließlich auf Profit aus sind und nicht auf den Gedanken die Welt ein Stück besser zu machen.

Insgesamt wünsche ich mir, dass kein Tier für die Lebensmittelherstellung leiden muss bzw. nicht artgerecht gehalten wird…oder gar unerträgliches Leid und unhygienische Gegebenheiten ertragen muss…ich wünsche mir das eine Tomate eine Tomate bleibt und nicht ein gentechnisch verändertes was auch immer wird ….ich wünsche mir, daß eine einheitliche, gewissenhafte und ehrliche Herstellung von Lebensmitteln ein Gesamtkonzept wird …denn ich möchte einfach nur bedenkenlos essen und nicht besser oder schlechter ….so jetzt ist mein puls fast wieder fast normal ;)


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