Aufforsten aber richtig

Aufforsten aber richtigVor zwei Tagen noch habe ich Chemnitz in Sachen Umwelt- und Naturschutz etwas Lob angedeihen lassen. Heute muss ich diese Meinung etwas revidieren. Oder nicht?
Bei einem Streifzug durch die städtischen Grünflächen, im Sommer diesen Jahres, sah ich wie Holzarbeiter im Stadtpark Kahlschlag verübten. Eigentlich ist die Holzentnahme im urbanen Bereich eine gängige Praxis und absolut in Ordnung. Alte Bäume kommen weg, natürlich nur im Sinne der Verkehrssicherheit, und neue werden gepflanzt. Nur sollte man bei der Wahl der Setzlinge auf deren Herkunft achten. In Zeiten einer neophytischen Überprägung ist es von Bedeutung, einheimische Arten zu wählen.

Aufforsten aber richtig

Acer negundo im Chemnitzer Stadtpark


Im Falle der Stadt wählte man also Corylus avellana (Hasel) und Acer negundo (Eschen-Ahorn). Die Hasel geht in durch aber der Eschen-Ahorn, darüber müssen wir reden. Er gilt als eine der invasivsten Bäume und kann entlang von Flüssen durchaus zu einem Problem werden. Durch sein aggressives Wachstum verdrängt er heimische Arten aus ihren Nischen.

Aufforsten aber richtig

Acer negundo im Chemnitzer Stadtpark

Erkennen kann man den Eschen-Ahorn an seinen kräftig grünen Ästen bzw. Zweigen. Selbst im Herbst leuchten diese noch in einer knalligen Farbe. Die Anpflanzungen sehen, mit Verlaub gesagt, etwas dilettantisch aus, daher hoffe ich mal, dass es nicht vom städtischen Grünflächenamt sondern von einer Privatperson kommt. Bei Bürgern, so engagiert diese auch sein mögen, kann man immer etwas nachsichtig sein. Bei einer städtischen Behörde geht das freilich nicht. Auf Anfrage bei der zuständigen Behörde hat bisher noch keiner geantwortet, ich gehe aber davon aus, dass es im Laufe der Woche zu einer Aufklärung kommt.

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