Atlantische Hurrikansaison 2012 Stand 31. Juni: Ein wenig Statistik und Rekorde

ALBERTO (TS) | 19.-22. Mai  BERYL (TS) | 26. - 30. Mai CHRIS (H) | 19. - 22. Juni DEBBY (TS) | 23. - 27. Juni Todesopfer: 11 direkt, 4 indirekt Sachschaden: 20,4 Millionen US-Dollar
Bislang haben wir in der Atlantischen Hurrikansaison 2012 vier Tropische Tiefs erlebt, die allesamt den Status "Tropischer Sturm" erreichten, einer davon (CHRIS) wurde zu einem Hurrikan.
Im Monat Mai, also vor dem offiziellen Beginn der Hurrikansasion im Atlantik, bildeten sich bereits ALBERTO und BERYL. Generell ist es zwar nichts Außergewöhnliches, dass sich schon vor dem Start der offiziellen Hurrikansaison Zyklone im Atlantik bilden, allerdings ist es seit Anbeginn der Aufzeichnungen erst zwei Mal (1887 und 1908) passiert, dass sich gleich zwei Tropische Stürme vor dem 1. Juni bildeten. BERYL machte am 28. Mai Landfall bei Jacksonville Beach, Florida und wurde damit zum stärksten Vor-Juni-Zyklon aller Zeiten, der über den USA an Land ging. Im Juni folgten dann CHRIS und BERYL. Im aktuellen 30-Jahres-Durchschnitt (1981-2010) bildete sich im Monat Juni nur 1 Tropischer Sturm pro Atlantischer Hurrikansaison. Dabei gab es Jahre ohne einen einzigen Atlantischen Zyklon im Juni genauso wie Jahre mit 3 Atlantischen Juni-Wirbelstürmen. CHRIS wurde zu einem Hurrikan und dies passiert im Juni im Atlantik nur alle 7-8 Jahre. DEBBY - in Florida noch ganz frisch in Erinnerung - reichte es dann auch noch zu einem Rekord: Nie zuvor hatte sich der vierte Tropische Sturm einer Atlantischen Hurrikansaison am oder vor dem 23. Juni, also so früh in der Saison gebildet. Was die bisher akkumulierte Zyklonenergie anbelangt, welche die kombinierte Dauer und Stärke der Zyklone misst, stellt der aktuelle Wert den höchsten zu diesem Zeitpunkt der Saison seit 1968 dar.   

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