Assassin´s Creed Brotherhood

Wer kennt nicht die geniale Assassin´s Creed-Reihe von Ubisoft. Assassin´s Creed Brotherhood ist der dritte teil und eigentlich die Fortsetzung von Teil 2, da dieser wie typisch für Assassin´s Creed mit vielen Fragen geendet hat. Man spielt also wieder den aus dem Vorgänger bekannten Casanova Ezio Auditore da Firenze welcher sich diesmal im Rom aufhält, nachdem Monterigioni von seinem neuen Nemesis Cesare Borgia zerstört und sein Onkel Mario ermordet wurde, der dummerweise den Edensplitter bei sich hatte. Das Ziel heißt also wieder sich des gegnerischen Oberbosses, diesmal der Sohn von Rodrigo Borgia, welcher diese Rolle im Vorgänger hatte, zu entledigen und den Edensplitter zurückerlangen. Das Spiel ist gleich aufgebaut wie der Vorgänger nur mit ein paar neuen Elementen wie die Armbrust oder die titelgebende Bruderschaft, welche man als neu ernannter Anführer des Assassinenordens verwaltet, mit dem Ziel neue starke Verbündete zu erlangen. Auch Leonardo da Vinci rückt in den Hintergrund. Das einzige was er noch macht ist Ezio seine alten verlorenen Waffen wieder zu bauen. Es gibt aber auch starke Ähnlichkeiten wie z.B. die Romulus-Verstecke, welche die Assassinengräber 1:1 ersetzen. Eine weitere Neuerung ist der Multiplayer-Modus bei dem man einen Mitspieler töten muss, während man selbst von einem anderen verfolgt wird. Dieser wird allerdings nicht lange fesseln, da das Spielprinzip auf Dauer nicht motivieren kann. Sonst gibt es eigentlich nichts weiteres großes, was sich zum Vorgänger geändert hat, außer das man den Animus nun jeder Zeit verlassen kann.

Das Spiel an sich ist wieder brilliant gemacht, aber leider gibt es viel zu wenige Neuerungen die das Spiel zwar nicht weniger fesselnd, aber auch genau so wenig überraschend machen. Ein Kauf ist trotzdem lohnenswert, da 50€ angemessen sind und die Grafik wie gewohnt ausgezeichnet ist.

+Grafik
+packende Story
o mittelmäßiger Multiplayer-Modus
- keine großen Veränderungen zum Vorgänger

Schulnote: 2+