Ascheherz

Erstellt am 8. April 2011 von Rhea
Krieg im Nordland
Viele, die Nina Blazons Faunblut gelesen haben, hatten sich einen zweiten Teil zu Jade und Faun gewünscht. Doch der Roman war zu Ende und somit auch die Geschichte der beiden. Doch Ascheherz beherbergt eine wunderbare Story, die jeden Fan des erstgenannten Buchs das Herz aufgehen lässt, denn Jade und ihr Nordländer sind noch lange nicht vergessen. Doch eigentlich dreht sich hier alles um Summer und den Blutmann.
Verrat
Immer wieder träumte Summer von dem Blutmann, der sie verfolgte und nach ihrem Leben trachtete. Aber es war nur ein Traum und dieser verblasste, nachdem sie nach Maymara gegangen ist um dort als Schauspielerin zu arbeiten. Doch alles änderte sich, als die Träume wieder begannen und alles noch realer erschien, als es je zuvor war. Summer musste aus Maymara fliehen um dem Blutmann zu entkommen, und auch der hübsche junge Mann Anzej, der ihre Sprache nicht verstand, sollte ihr dabei helfen.
Sie hätte ihn, ohne mit der Wimper zu zucken, an die Polizisten verraten. Doch Anzej erkannte auch ohne Worte ihre Notsituation und spielte seine Rolle gut. Zusammen schafften sie es, auf den Zug aufzuspringen, der aus Maymara und Richtung Norden fuhr. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbrachten, desto besser erlernte Anzej ihre Sprache. Summer war fasziniert, wie schnell er dazulernte und schon bald gab es keine sprachliche Barriere mehr zwischen ihnen. Und auch ihre Zuneigung zu Anzej steigerte sich. Seine Küsse und Zärtlichkeiten verführten Summer und ließen sie die schlimmen Gedanken an den Blutmann vergessen. Doch eines Nachts erschien eine Frau in Summers träumen, die sie vor ihrem Versagen warnte. Ansonsten sollte das Mädchen den Tod finden. Schweißgebadet wachte sie auf und fühlte den Blutmann näher kommen. Sie mussten unbedingt wieder weiterziehen, doch Anzejs Vorschlag, in den Norden zu gehen, ließ Summer stutzen. Denn dort herrschte Krieg. Und doch war der Blutmann so nahe, und Anzej hatte ihr schon mal das Leben gerettet, dass sie beschloss, ihm ein weiteres mal zu vertrauen.
Aber das war ein großer Fehler. Nun musste Summer sich auch vor dem jungen Mann verstecken, der ihr seine Liebe geschworen hatte, und lief direkt in die Arme des Blutmanns. Er musste sie kennen, denn sein Blick war so Hasserfüllt, wie Summer es noch nie erlebt hatte. Aber sie konnte sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern, wusste nicht einmal, wie ihr richtiger Name lautete. Und doch beschuldigte er sie, ihn schon öfters getötet zu haben. Summer konnte sich keinen Reim darauf machen, denn offensichtlich war der Blutmann nicht tot. Aber nun ließ er sie dafür leiden, was Summer ihm angetan hatte.
Cover
Hat man erstmals das Buch fertig gelesen, weiß man auch, warum das Bild auf dem Cover so aussieht. Der blaue Falter und das Mädchen dahinter passen perfekt zu der Geschichte und lassen das Buch noch geheimnisvoller wirken.
Fazit Ascheherz ist zwar keine Fortsetzung von Faunblut, doch dass die damaligen Charaktere auch in diesem Buch vorkommen und somit eine Verbindung zu der anderen Geschichte aufbauen, hat mir sehr gut gefallen. Typisch für Nina Blazons Fantasy-Bücher, sind die Geheimnisse, die erst nach und nach aufgedeckt werden. Das ist unter anderem ein Grund, weshalb man kaum die Finger von dem Roman lassen kann. Ich kann es kaum erwarten, ein weiteres Buch der Autorin zu lesen.
Irie Rasta Sistren dankt cbt herzlichst für die Bereitstellung dieses Buchs.