Asche zu Asche, Gülle zu Gülle


Aus der Medizin ist bekannt, dass sich Gift bisweilen mit "Gegengift" bekämpfen lässt. Und damit meine ich nicht die in der esoterischen Sparte der Homöopathie betriebene Scharlatanerie. Zudem kann bei der Menge "Gegengift", die vom Landwirt zur Behandlung eingesetzt wurde, unmöglich von einer homöopathischen Dosis ausgegangen werden.
Aus biologischen Anbau sollen die Lebensmittel sein, erwarten die Goodies. Wenn biologisch gedünkt wird, ist das aber auch nicht richtig. Die Alternative ist die rein chemische Düngung. Aber auch die soll unterlassen werden. Ohne Düngung, zudem von den Behörden kontrollierter, ist eine nachhaltige und konstante Bewirtschaftung der Agrarflächen nicht machbar. Doch das interessiert die protestierenden Goodies ebenso wenig, wie es ihnen nicht interessiert, unter welchen Bedingungen ihr "ökologisch nachhaltiges" Bioobst aus China produziert wird oder wie der uniforme und handgestreichelte Kiwi aus Neuseeland seinen Weg ins Regal des Bioladens findet.
So gesehen könnten böööse Zungen behaupten, der Bauer habe nichts anderes versprüht, als das, was die Goodies in der Kugel zwischen ihren Ohren haben.

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