Arthur Rimbaud – Gedicht

Der März

Sonne lag krank im Bett.
Sitzt nun am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.

Springflut und Havarie,
Sturm und Lawinen, -
gibt es denn niemals Ruh
drunten bei ihnen.

Schaut den Kalender an.
Steht drauf: “ Es werde!“
Greift nach dem Opernglas.
Blickt auf die Erde.

Schnee vom vergangenen Jahr
blieb nicht der gleiche.
Liegt wie ein Bettbezug
klein auf der Bleiche.

Winter macht Inventur.
Will sich verändern.
Schrieb auf ein Angebot
aus anderen Ländern.

Mustert im Fortgehn noch
Weiden und Erlen.
Kätzchen blühn silbergrau.
Schimmern wie Perlen.

In Baum und Krume regt
sich’s allenthalben.
Radio meldet schon
Störche und Schwalben.

Schneeglöckchen ahnen nun,
was sie bedeuten.
Wenn Du die Augen schließt,
hörst Du sie läuten.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Spargel: neue Kreationen der saisonalen Delikatesse im Frühling
wallpaper-1019588
Thai Sticky Rice: Thailändischer Klebreis richtig dämpfen (Khao Niao)
wallpaper-1019588
Zu Besuch in Tiflis und Batumi: Was Erstreisende wissen sollten
wallpaper-1019588
Urlauber 2026: Auch in den Zwischenmomenten digital unterwegs