Arequipa – Sehenswürdigkeiten in der weissen Stadt

Die Sehenswürdigkeiten in Arequipa haben wir uns quasi zur Akklimatisierung an die Höhe angesehen. Arequipa ist das Zentrum im Süden von Peru und liegt auf 2.300 Meter Höhe. Die Innenstadt von Arequipa gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir hatten uns 2 Tage die Sanddünen in Huacachina zuvor angesehen und danach mit dem Bus von Ica nach Arequipa gefahren, wo wir spät Nachts angekommen sind.

Am nächsten Morgen konnten wir vom Hotel den Vulkan Misti erblicken. Nach dem Bromo in Indonesien und Fuji in Japan nun der dritte Vulkan auf unseren Reisen nacheinander.

Beim Frühstück erblickte ich zum ersten Mal Coca und probierte dies gleich einmal aus.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg für die Sehenswürdigkeiten in Arequipa.

Kloster Santa Catalina

Das Kloster Santa Catalina ist in meinem Augen die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Arequipa. Die Klosteranlage Santa Catalina versteckt sich hinter hohen Mauern und ist eine Stadt innerhalb der Stadt. Die riesige Klosteranlage ist unser erstes Ziel bei der Erkundung von Arequipa.

Wir kaufen die Tickets und erhalten einen Plan der Klosteranlage. Da wir lieber in Ruhe die Anlage erkunden und Bilder machen möchten, ziehen wir ohne Führer los. Das Kloster Santa Catalina wurde 1579 von den Dominikanern gegründet. Ursprünglich waren die Wände weiß. In der Zwischenzeit leuchten einige Wände in kräftigen Farben. Es ist recht ruhig und ein Rundgang ist ausgeschildert.

In der gesamten Anlage erreichen wir immer wieder Innenhöfen mit Arkaden.

Die Arkaden sind mit Wandmalereien verziert.

Die verschiedenen Innenhöfe und Bereiche sind mit kleinen Gassen verbunden. Es eröffnen sich zahlreiche interessante Perspektiven und Fotomotive.

Gelegentlich ist es ein Gewirr von Straßen und kleinen Gassen. Das erkunden der Klosteranlage macht uns sehr viel Spaß. Gelegentlich zeigt sich einer der Vulkane sogar.

Rechts und links in den Innenhöfen befinden sich die Wohnräume der Nonnen. Diese bestehen aus einem Schlafzimmer und einer Küche. Hier lebten früher bis zu 300 Nonnen.

In den Küchen befindet sich Holz für den offenen Kamin. Durch den Kamin sind die Wände rauchgeschwärzt.

Das Kloster Santa Catalina verfügte über Bäckerei, Lagerräume, Wäscherei und Krankenstation.

Wir gehen weiter und biegen bei dieser Gasse links in einen Garten ab.

In diesem Innenhof ist ein kleines Cafe. Uns lädt das Cafe zu einer Pause ein und wir gönnen uns ein Stück Kuchen. Zudem haben wir das Wasser im Hotel vergessen und können hier unseren Durst stillen.

Beim Cafe befindet sich ein weiterer Garten mit einer Art Brunnen. Diese Tonköpfe wurden halbiert und dienten als Becken.

Nach unserer Pause setzen wir den Weg in den Gassen fort. Der Kontrast von den rötlichen Erdfarben zum kräftigen Blau gefällt mir.

Immer wieder schlängeln sich die Gassen durch Passagen. Die gesamte Anlage ist 20.000 Quadratmeter groß.

Anschließennd erreichen wir einen blauen Innenhof mit Arkaden und Kreuzen.

Das Zusammenspiel von Licht und Schatten durch die Säulen eröffnet immer wieder neue Motive.

Bei den Küchen führt eine Treppe auf das Flachdach.

Der Ofen in dieser Küche erinnert mich an eine Pizza-Bäckerei.

Zu dem alten Kolonialstil passt diese Glocke auf dem Gebäude.

Die Namen der Straßen und Gassen erinnern an das Mutterland Spanien und die Verbundenheit damit.

Am Ende unseres Rundgangs erreichen wir ein Gebäude mit einer Kuppel. Wir besteigen diese Kuppel und haben einen wunderbaren Ausblick auf die Vulkane von Arequipa.

Nach diesem Ausblick verlassen wir das Kloster um die weiteren Sehenswürdigkeiten in Arequipa zu erkunden.

Plaza de Armas in Arequipa

Wie in jeder (oder fast jeder) Stadt in Peru bildet der Mittelpunkt der Plaza de Armas. Beim Plaza de Armas wird auch klar, wieso Arequipa den Beinamen Weiße Stadt trägt. Die Gebäude am Plaza strahlen in Weiß in der Sonne. Die Innenstadt von Arequipa gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Auch die Arkaden erstrahlen in Weiß und laden zu einem Bummel ein.

Eine bedeutende Sehenswürdigkeit in Arequipa ist die Kathedrale am Plaza de Armas. Die Kathedrale nimmt eine komplette Seite ein und ist damit Einzigartig in Peru. Der Bau der Kathedrale wurde im Jahr 1629 gestartet.

Die Kathedrale von Arequipa darf die Flagge des Vatikan hissen.

Strassen in Arequipa

Es macht uns auch Abseits der Sehenswürdigkeiten einfach Spaß durch die Straßen von Arequipa zu schlendern. Die meisten Straßen bestehen aus Kopfsteinpflaster.

In Arequipa trifft koloniale (europäische) auf indogene Architektur. Es gibt viel zu entdecken und zu fotografieren.

Und passend zu der Architektur entdecken wie verschiedene Innenhöfe.

An verschiedenen Ecken in der Stadt entdecken wir Kirchen. In der Nähe des Klosters Santa Catalina befindet sich die Kirche San Franscisco.

In der Umgebung der Kirche San Franscisco kann man auch gut Essen gehen.

Aussichtspunkt auf Vulkane in Arequipa

Arequipa ist von Vulkanen umgeben und wir haben nach einem Aussichtspunkt gesucht. Beim Plaza de Yanahuara wurden wir fündig. Neben der Kirche gibt es dort einen Aussichtspunkt. Zu diesem Aussichtspunkt haben wir uns mit dem Taxi fahren lassen.

Von hier haben wir freie Sicht auf den Vulkan Misti am späten Nachmittag.

Vom Plaza de Yanahuara gehen wir zu Fuß zurück in die Innenstadt von Arequipa. Von der Brücke über den Fluß haben wir noch einen schönen Blick auf die Vulkane. Und dann haben wir noch einen wunderschönen Blick von der Dachterrasse in unserem Hotel.

Nach der Besichtigung in Arequipa sind wir am nächsten Morgen zur Tour zum Colca Canyon gestartet.

Hotel in Arequipa

Für die Sehenswürdigkeiten in Arequipa haben wir uns ein zentral gelegenes Hotel gesucht, das auch noch gleichzeitig eine schöne Aussicht bietet. Das Hotel Fundador hat diese beiden Kriterien erfüllt. Das 4-Sterne-Hotel bietet ein Frühstücksbuffet im obersten Stockwerk mit einer Dachterrasse. Das Frühstück ist ausreichend und auf Wunsch habe ich auch einen Omelette erhalten. Vom Hotel Fundador haben wir die Stadt zu Fuß erkundet.

Zur blauen Stunde bietet die Dachterrasse einen Blick auf Arequipa. Links sind die beiden beleuchteten Türme der Kathedrale zu erkennen.

In die anderen Richtung fällt der Blick auf die Vulkane.

Das Hotel liegt sehr ruhig.

Tipps und Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in Arequipa

  • Arequipa eignet sich hervorragend für die Akklimatisierung an die Höhe. Arequipa liegt auf 2.300 Meter Höhe und hat knapp unter 845.000 Einwohner.
  • Für die Akklimatisierung sind 2 Tage ausreichend.
  • Diese Tage reichen auch, um die Stadt und die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
  • Die Stadt ist auf eine gewisse Art relaxend. Keine Hektik und viel Ruhe.
  • Arequipa ist der ideale Ausgangsort für die Tour zum Colca Canyon.
  • In Arequipa befinden sich Hotels aller Preisklassen. Viele davon sind zentral gelegen.
  • Für die Anreise haben wir den Bus von Cruz del Sur aus Ica genommen. Der Bus ist sehr komfortabel. Es gibt die Möglichkeit tagsüber oder über die Nacht zu fahren. Wir haben die Variante tagsüber gewählt. Leider ist der Bus statt um 23:00 Uhr erst nach 01:00 Nachts in Arequipa angekommen. Es gab am Busterminal noch viele Taxi und bei unserem Hotel gab es glücklicherweise jemanden, der uns die Tür geöffnet hat.
  • Von Arequipa bietet sich eine Tour zum Colca Canyon mit dem Cruz del Condor an.
Arequipa – Sehenswürdigkeiten in der weissen Stadt

Seit über 30 Jahren auf der Welt unterwegs. Ich liebe Individualreisen und auch den Komfort und Luxus in der Zwischenzeit. Vom Backpacker zum Flashpacker. Meine bevorzugte Reiserichtung ist Asien. Hinzu kommen Reisen in Europa mit vielen Wochenendtrips.


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