Apfelplätzchen

Von Harald Mahr

Diese Apfelplätzchen sind nur eine Abwandlung unserer Apfelrädchen.
Aber eine sehr „notwendige“ Abwandlung. Das rührt daher, dass man für die Apfelrädchen „ganze“ Äpfel benötigt. Da wir recht viele Apfelbäume haben und den Einsatz von Spritzmitteln vermeiden, ergibt es sich, dass wir im Sommer/Spätsommer viel „Fallobst“ haben. Dabei handelt es sich meist um Äpfel, in denen der Apfelwickler Eier abgelegt hat und aus dem ein Wurm geworden ist. Der Apfelbaum, gar nicht dumm, entsorgt diese schadhaften Äpfel indem er sie abwirft. Diese Äpfel haben zwar einen Wurm, aber das meiste davon ist durchaus noch essbar. Also nehmen wir von diesen Äpfeln, schälen sie, schneiden die schadhaften Stellen heraus. In der Regel kann man dann aber aus dem restlichen Apfel keine Ringe mehr schneiden. Also schneiden wir ihn in kleine Stücke und verwenden ihn z. B. für super leckere Apfelplätzchen.

Zutaten:

  • 3 – 4 Äpfel
  • 3 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • Butter zum Backen

Zubereitung:

Eier mit Mehl und Salz zu einem glatten Teig verrühren.
Abgedeckt ca. 30 Min. ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse und schadhafte Stellen heraus schneiden in 3 – 4 mm dicke Scheiben schneiden.

Die Milch unter den Teig rühren. Es sollte ein zähflüssiger Teig entstehen.

In einer Pfanne etwas Butter auf max. mittlere Hitze erhitzen (brät man die Apfelplätzchen zu heiß, wird der Teig braun, bevor die Apfelstückchen weich/mürbe sind.

Die Apfelstücke in den Teig geben und alles gut mischen.
Mit einem großen Löffel („Vorlege-/Gemüselöffel“) eine Portion Teig in die Pfanne geben.

Erst wenden, wenn die Unterseite schön braun ist. Zweite Seite ebenfalls braun werden lassen; aus der Pfanne nehmen und kurz zum „Entfetten“ auf Küchenpapier legen.

Die Apfelplätzchen nach Belieben mit Zucker und Zimt bestreuen.

Die Apfelplätzchen schmecken sowohl warm, wie auch kalt.

Man kann sie als vegetarisches Hauptgericht oder als Dessert servieren.