Anna Musytschuk - Vorbild (nicht nur) für Frauen - Gelebte Würde des Menschen

Anna Musytschuk - Vorbild (nicht nur) für Frauen - Gelebte Würde des Menschen Foto: A. Muzychuk
Diese junge Frau hat das vorzuweisen, was ein ein klein wenig gereizter Olli Kahn von seinen Bayern einst forderte. Weil Anna Musytschuk (27) nicht gewillt ist, sich und unsere Art zu leben erniedrigen zu lassen, hat sie sich entschlossen, so ganz nebenbei auf profitable Einnahmen zu verzichten. Die erfolgreiche Denksportlerin aus Kiew wird ihren Weltmeistertitel im Schnellschach nicht verteidigen, weil sie sich beim anstehenden Wettkampf in Riad (Saudi Arabien) in ein Abaya genanntes entwürdigendes Stoffgefängnis verhüllen hätte müssen.
Meinen Respekt! So etwas nenne ich Zivilcourage! Herzlichen Dank Anna Musytschuk!
Gäbe es doch nur mehr tapfere und selbstbewusste Frauen wie sie, die bereit sind, die nötige Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Doch hätten die Araber die säkularen Gefühle der freien Welt respektiert, dann hätten nun gewisse Femastas*Innen keinen Grund, die ukrainische Menschenrechtlerin als rassistische Natsie-Schlampe zu verdächtigen bzw. zu verunglimpfen, obwohl sich doch die Ukrainerin auf so vorzüglich konsequente wie erfrischend antifaschistische Weise der Menschenverachtung verwehrt hat, die der Ideologie des Islam nun einmal inhärent ist. Das heißt, insofern der Koran und die Hadithen plötzlich doch etwas mit dem Islam zu tun haben könnten. Man möchte ja schließlich nicht zum Geistesgestörten stigmatisiert werden.
Apropos geistesgestört. Das der Ausgrenzung dienende Etikett der Islamophobie macht sich bei Anna Musytschuk übrigens auch nicht gut. Mindestens drei ihrer Titel gewann sie in islamischen Ländern. Doch verlangte man dort scheinbar nicht, dass sie sich vollends zu entwürdigen hätte.

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