Angst vor Langzeit-Therapien und Veränderungen...

Von Schamanenstube
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Angst vor der Langzeit-Therapie

Das Leben läuft nicht so richtig voran, man stellt fest, stillzustehen. Man findet sich mit einem emotionalen Problem ab und macht einfach weiter. Man hat Ängste und bleibt lieber unter dem Durchschnitt mit seinen Leistungen.
Das ist nicht das Leben in unseren Augen. Wenn einem etwas hindert, dann macht man es sonst ja auch weg: bei Schmerzen geht man in die Apotheke und holt sich ein Schmerzmittel. Nur schnell soll es gehen. Schnell soll das Problem beseitigt werden. Dabei vergisst man gerne, dass man sich sehr lange viel Mühe gemacht hat, das Problem zu erschaffen, es auzubauen und zu perfektionieren. Unbewusst man man immer weiter und ändert lieber gar nichts an sich: denn eine Veränderung kann mit einem möglichen Verlust von Sicherheit verbunden sein. Wo führt das hin?

Therapeuten Erst-Kontakt

In unserer Praxis erleben wir viele Erst-Kontakte, die zurückhaltend und vorsichtig sich über die Beschaffenheit der Schamanismus Therapie erkunden: ob man wohl helfen könne, was das koste und wie lange das dauere. Selten ist jemand zu mehr als einer Sitzung im Vornherein bereit. Man hätte gerne eine Art Service, wie für das Auto. Am liebsten wäre man gar nicht dabei in der Garage, sondern würde gerne draussen in einem Restaurant auf die Fertigstellung warten.
Wir attestieren hier eine Angst vor der Therapie. Um sich nicht schämen zu müssen gibt es Sprüche wie: "Therapie nützt nichts", "Es geht auch ohne Therapie", etc.
Ist diese erst Hürde genommen, sieht alles ganz anders aus. Man merkt sehr schnell, dass es Freude macht, an sich zu arbeiten und positive Veränderungen festzustellen. Fast unmerklich stellen sich diese für die Kundschaft ein. Die Therapeuten wissen aber, wieso sich etwas ändert.

Rahmenbedingungen Langzeit-Therapie

Die Schamanismus Therapie wird selten von der Ärzteschaft verschrieben: sie ist nicht in den Krankenversicherungen enthalten. Man wird zum Selbstzahler. Dies hat einen entscheidenen Vorteil: man entscheidet sich, produktiv an sich zu arbeiten. Es entfällt der Gedanke, man schaue mal, wie das wirkt und man wude nicht zu einer Therapie verdonnert.
Die Schamanenstube bietet Langzeit-Therapien für SFr. 420.- im Monat. Jede Woche kommt man einmal zur Therapie. Unsere Sitzungen sind von Gemütlichkeit geprägt: in Ruhe sitzen wir am Tisch und begeben uns in den Praxis-Raum, wenn wir bereit sind. Im Schnitt sind das 10 Stunden im Monat Raum, sein Leben ernsthaft zu verbessern.
Vielleicht reicht ein Monat, vielleicht wird es ein Jahr. Durch das Selbstzahlen ist einem der Wert der Arbeit an sich selbst erst richtig bewusst.

Der Gang in die Therapie-Praxis

Die Vorstellung, eine Therapie zu machen, ist gerne von dem Gedanken begleitet, in eine dunkle Höhle eintauchen zu müssen. Doch dem ist überhaupt nicht so: man betritt freundliche, helle Räume, Menschen begrüssen einen, bieten einem Platz und bringen ein Käffchen. Irgendwo im Hinterkopf bleibt wohl der Gedanke, wann denn jetzt das dunkle Loch käme. Erst am Ende der ersten Sitzung wird diese Erwartung defintiv enttäuscht: man hat es überlebt und sich sogar sehr wohl gefühlt. Was soll denn da auch sein?
In einer Schamanismus Therapie Praxis erwartet man insgeheim dunkle Ecken, merkwürdige Fetisch Skulpturen und kommt mit der Idee: "Ich werde brav tun, was die sagen und dann schnell wieder raus". - Soweit wir uns erinnern, mussten wir immer die Sitzungen beenden, weil die Kundschaft gerne noch weiter plaudern möchte.

Therapie ist Begleitung

Während einer Therapie wird man von Menschen begleitet, die ganz spezielle Vorgehensweisen haben. Das wichtigste ist für die Therapeuten die sogenannte Rahmenarbeit. Mit etwas Geschick werden der Kundschaft verschiedene Rahmen geboten, in welchen sie Dinge erkennen können. Das merkt der Kunde oft gar nicht, sondern nimmt sich die eröffneten Räume voller Tatendrang.
Durch die Wahl der gebotenen Felder, sei es im Gespräch, auf Meditationen, in Ritualen oder gemeinsamen schamanischen Reisen, verändert sich nach und nach das Problembild. Ohne es zu bemerken, stellt man gerne schon nach einem Monat fest: das Problem, weshalb ich hier her gekommen bin, das ist keines mehr. Ich komme damit klar und lebe wieder meine Qualitäten.
Das waren die Therapeuten? - Nein, ich habe das selbst erwirtschaftet.