Androgon Magazin interviewt Arne Hoffmann

Erstellt am 9. April 2011 von Fkblog

Das es ein Männermagazin mit dem Namen Androgon gibt, wusste ich bis soeben auch noch nicht - via agens erfuhr ich davon. Nun ja, man kann nicht alles wissen

Androgon hat ein Interview mit Arne Hoffmann im Kur­haus Wiesbaden geführt, welches einige Einblicke in die frü­he­re und derzeitige Frauenbewegung und ihre Folgen gibt. Ebenso wurden von Arne Hoffmann Schlussfolgerungen aus dem daraus resul­tie­ren­den Dilemma für Männer be­nannt, die für Frau­en letzt­end­lich genauso ka­tas­tro­phal sind. Aus dem In­ter­view stelle ich einen klei­nen Aus­schnitt ein, den lesenswerten Rest findet man auf Androgon.

Androgon
[..]a: Wie sehen Sie denn die Zukunft des Mannes in unserer Abendländischen Kul­tur? Ist der Feminismus nicht nur ein Phänomen unserer Komfort-Gesellschaft, in der alles künstlich durch Gesetze geregelt und ein „Gender-Mainstreaming“ po­li­tisch in­dok­tri­niert wird?

AH: Zu einem großen Teil ist der real existierende Feminismus in der Tat eine Deka­denz­er­schei­nung. Man sieht das zum Beispiel gut bei der Afghanistandebatte: Zu einem Krieg in diesem Land motiviert werden sollen wir derzeit vor allem über die de­­so­la­te Si­tua­tion der Frauen dort, aber diejenigen, die weit überwiegend zur Si­che­rung der Frau­en­rech­te in Afghanistan kämpfen und sterben, sind nicht etwa die Fe­mi­nis­tin­nen, sondern die von ihnen so verhassten, angeblich Frauen un­ter­drü­cken­den Män­ner. Mehr muss man zur Bankrotterklärung des Alice-Schwarzer-Fe­mi­nis­mus eigent­lich nicht sagen.

Auch am 11. September waren die Feuerwehrleute, die ihr Leben riskiert oder gar ge­op­fert haben, um die Menschen aus dem zusammenstürzenden World Trade Cen­ter zu ret­ten und zu bergen, ausschließlich Männer. Und welchem Geschlecht gehören ei­gent­lich weit überwiegend die Leute an, die sich gerade um die Katas­tro­phen­si­tua­tion in den japanischen Kernkraftwerken kümmern? Demselben Ge­schlecht, das Me­la­nie Haack für das ZDF in einem zeitgeistigen, aber nichts desto weniger wider­wär­ti­gen Beitrag zum 8. März (Weltfrauentag) als “überflüssig” erklärt hat und in einer spie­le­ri­schen In­sze­nie­rung als Playmobil-Figürchen von der Erd­ku­gel kickte. Man fragt sich, was hier größer war: Haacks Männerhass oder ihr Selbst­be­trug? Die femi­nis­mus­kri­ti­sche Professorin Camille Paglia hat einmal treffend be­merkt: „Es wird nicht mehr als eine einzige Na­tur­ka­tas­tro­phe nötig sein, damit diese ganze künst­li­che Welt zusammenstürzt, und plötzlich wird jeder nach den Klempnern und Bau­ar­bei­tern rufen. Nur maskuline Männer der Ar­bei­ter­klas­se werden die Welt zu­sam­men­hal­ten.“Das ist genau das, was wir gerade in Ja­pan erleben. Androgon

Da Androgon Werbung für das Buch “Der perfekte Eroberer” von Maxi­mi­lian Pütz und Arne Hoffmann gemacht hat, hier noch ein Artikel aus der Welt, in dem Herr Pütz mit folgendem Satz zitiert wurde:

“Ich bin ein Feind des Feminismus”, sagt Pütz, “kein Feind der Eman­zi­pa­tion.”

Der Casanova-Code
[..]Einen Mann wie Maximilian Pütz lässt man nicht warten. Zehn Minuten zu spät, und schon hat er eine andere Frau angequatscht. Wenn man es genau nimmt, zwei. Mit dem naheliegenden Spruch: Bist du die Journalistin, die mich treffen will? Ist sie nicht, aber darüber, ob es jetzt in Hamburg kälter ist als in Köln, wo Pütz lebt, kann sie sich trotzdem unterhalten. Und was für Läden sie und ihre Freundin hier auf der Schanze für diesen Samstagabend noch empfehlen könnten. Pütz sieht gut aus, Fünf-Tage-Bart, 33, also nicht zu jung, nicht zu alt, schlank, groß, das alles hilft beim Anquatschen. Außerdem ist er Profi. Frauen kennenlernen ist sein Beruf. Welt online

Ebenfalls unbekannt war mir, dass der “Der perfekte Eroberer” sogar zum Bestseller avanciert ist und eine zweite Auflage bereits gedruckt werden musste. Na dann - herzlichen Glück­wunsch!