An deinem Glauben wirst du dich erkennen

Heute geht es um ein Thema, das wir kennen und zugleich unbegreiflich bleibt. Wir wissen, dass es da ist, hoffen auf das Gute und fürchten, was darin lauern könnte. Heute geht es um unser Unterbewusstsein und die darin verborgenen Glaubenssätze. Warum du glaubst, was du heute denkst und wie du diesen Glauben ändern kannst mit einem winzig kleinen Perspektivwechsel.

Glauben heißt nicht wissen

An deinem Glauben wirst du dich erkennen

An deinem Glauben wirst du dich erkennen

Benötigte Gefühls-minis:

Selbstliebe, Dankbarkeit und Bewusstsein.

Erlernte Glaubenssätze

Morgens, wenn wir die Augen öffnen, rauschen uns bereits eine Vielzahl an Gedanken durch den Kopf, die wir kaum wahrnehmen. Wie begrüßt du dich am Morgen? Mit liebevollen oder abwertenden Gedanken? Dankbarkeit? Motivation? Oder findest du das Aufstehen bereits gruselig? Welche Gedanken dich begrüßen entscheiden deine unbewussten Glaubenssätze, die du gelernt hast zu glauben. Ob sie wahr sind, gilt es jetzt zu überprüfen.

Sagen wir beispielsweise einem Kind wiederholt, dass es das „eh nicht kann“ und nehmen ihm jeden Handgriff ab, wird das Kind lernen, „nicht gut genug zu sein“. Je öfter das geschieht, umso schneller entwickelt das Kind den Glaubenssatz und beginnt sich unbewusst „nicht gut genug“ zu verhalten, um der Erwartungshaltung der Eltern zu entsprechen und einem Tadel zu entgegen. So lernen wir von früh auf, auf die Welt konditioniert zu werden. Kinder, die als Kind zu viel Verantwortung aufgebürdet bekommen, weil die Eltern arbeiten, sogenannte Schlüsselkinder, lernen ebenfalls „nicht gut genug zu sein“. Das mag paradox klingen ist jedoch einfach erklärt. In beiden Fällen wird dem Kind Verantwortung aufgezwungen, Leisten und zu müssen, um den Erwartungen der Eltern zu entsprechen. Die Ersteren erhalten zu viel Fürsorge, die Zweitgenannten zu wenig. Da ein Kind erst lernen darf, wie es allein überleben kann, zudem ein offener Geist ist, der nahezu alles aufsaugt, kann es nicht erkennen, dass es am Verhalten der Erwachsenen liegt. Ein Kind lernt, weil es unterlegen ist und sich in dieser Welt zurechtfinden muss. Es spürt die Gefühle und Ängste der Eltern und wir alles tun, damit die Eltern glücklich sind und es Tadel vermeidet. Je öfter das Kind es „eh nicht kann“ oder glaubt, „nicht gut genug für die Liebe der Eltern zu sein“, beginnt ein Glaubenssatz zu entstehen. Innerlich spürt das Kind die Diskrepanz seines Selbst und dem Bild, dass ihm von Außen aufgedrückt wird, bis der Widerstand bricht und „ich kann das eh nicht“ zu seinem Glaubenssatz geworden ist. Zur Wahrheit, dem innerem Gesetz, das auf jeden Fall eingehalten werden muss. Denn das, was die Eltern sagen, ist für ein Kind immer wahr – bis ins Erwachsenenalter. Da ein Kind die Regeln der Welt erst lernen und verstehen muss, kann es den Unterschied zwischen richtig und falsch, dein Denken über dich und mein Denken über mich, nicht erkennen.„Nicht gut genug“ ist dieErwartungshaltung der Eltern aufgrund ihrer eigenen Glaubenssätze, die sie auf das Kind projizierten. Denn die Eltern glaubten „nicht gut genug“ zu sein, weil sie es von ihren Eltern gelernt haben. Weil sie das Wissen und die Möglichkeiten nicht hatten, das uns heute zur Verfügung steht. Soweit die Erklärung jetzt kommt das Unterbewusstsein ins Spiel. Dein Navi, dass den Glaubenssatz als Zieleingabe betrachtet. Die große Frage ist, warum verhalten wir uns so, wenn wir es inzwischen besser wissen?

Ein Autopilot namens Unterbewusstsein

Die Tatsache, dass das Unterbewusstsein deinen Körper steuert, sollte dir heute bewusst sein. Dein Körper atmet, weil das Unterbewusstsein dein Luftzirkulation steuert. Gleiches gilt für alle Körperfunktionen, wie Verdauung, Flüssigkeitshaushalt, Temperatur und Wartung. Leider stehen wir besonders dem Bereich Wartung mit unseren Glaubenssätzen massiv im Weg.

  • Wer überzeugt ist, zu dick zu sein, programmiert einen „nimmersatten“ Autopiloten.
  • Wer sich vor Vitalstoffen in Form von Gemüse ekelt, programmiert einen Autopiloten, der die Reserven im Körper verbrauchen und abbauen muss, weil er keine neuen bekommt.
  • Wer „kein Geld hat“, programmiert einen passiven Autopiloten, der jegliche Chance im Keim erstickt, weil du damit keine neuen Geldquellen wissen willst. (Darauf gehen wir nächsten Sonntag ein: Thema Ausreden).
  • Wer andere bewertet, programmiert seinen Autopiloten darauf, neue Situationen zu finden, in denen du dich bewerten kannst. Warum? Weil du in jeder Situation dich als Bezugspunkt zur Wertung hast und dein Unterbewusstsein alles, was du sagst, denkst und tust, auf dich beziehst. Deswegen liegt es nicht an dem Menschen, dem Gegenstand oder der Sache, die zu schlechten Beurteilungen führen, sondern der eigenen Erwartungshaltung und Glaubenssätze des Konsumenten, mit denen er selbst enttäuscht. Aus dem Grund bekommen zuversichtliche Menschen stets den funktionierenden, Begeisterung auslösenden Artikel geliefert und misstrauische oder erfahrungsgeprägte Menschen beispielsweise die mangelhafte Ware, um sich ihre Erwartung und Glaubenssätze zu bestätigen. Anstatt den Artikel zurückzuschicken und die Erwartungshaltung zu ändern, um künftig bessere Qualität zu bekommen, erfolgt eine negative Bewertung oder Rezension, wie es heute heißt. Die Projektion seiner Gefühle und Gedanken auf einen Gegenstand, der dann schlecht war und für das Gefühl verantwortlich gemacht wird. Das allerdings sagt mehr über das Denken des Verfassers aus, als über den Artikel und erklärt die unterschiedlichen Bewertungen zu ein und demselben Gegenstand. Zum Glück beurteilt sich jeder Mensch anders.

Einfach ausgedrückt:

Deine Erwartungshaltungen aufgrund deiner Glaubenssätze, die auf deinen Erfahrungen basieren, dein Denken über dich, deine gewohnten Gefühle, deine Überzeugungen und Werte bestimmen darüber, was du als angenehm, nützlich oder störend empfindest. Sie bestimmen, was du konsumiert, wen du kennenlernst und wie zufrieden du mit dir und deinem Leben bist.

Und wir alle wissen, dass wir uns oft gegen das Gute wehren und es „schlecht“ reden, um uns unsere Glaubenssätze (oder fremde Meinungen) erneut zu bestätigen. Haben wir das Muster einmal durchbrochen, rätseln wir erstaunt, warum uns das Gute „nicht schon früher“ aufgefallen ist? Jetzt taucht eine berechtigte Frage auf. Wenn unser Autopilot den Körper steuert, warum hat das Gute und Wohltuende niedrigere Priorität? Es wäre doch am einfachsten, würde das Unterbewusstsein uns primär steuern, dass wir beispielsweise gesund essen, uns dementsprechend verhalten und handeln, um schlank, gesund, fit und rundherum zufrieden zu sein?

Eine Frage: Gefällt dir das Gefühl, hilflos in deinem Körper zusehen zu müssen, wie dein Unterbewusstsein dich zwingt, jetzt zehn Kilometer zu laufen? Mitten unter der Arbeit? Weil es deine ideale Zeit ist? Oder wie es dich stündlich in fünf Minuten Gymnastik zwingt, während du gerade im Supermarkt einkaufst? Wie es dich liebevolle SMS und Emails an deinen verhassten Ex verfassen lässt, die du jetzt in deiner Stimmung vermeiden würdest? Weil es für deine Kommunikation gut wäre? Du merkst, würde unser Autopilot diese Kontrolle und Macht über unser Leben bekommen, hätten wir keinen freien Willen der Entscheidung mehr, das Bewusstsein. Der Autopilot springt in den Momenten an, in denen du dir unbewusst bist und handelt nach deinen primären Glaubenssätzen, die es als Zielnavigation versteht. Jetzt stellt sich die Frage, was ist „unbewusst“ und was ist bewusst?

Ein Bewusstsein namens Ursidae

Du kennst mit Sicherheit Momente der Erkenntnis. Aha-Augenblicke, in denen du einen neuen Gedanken entdeckt hast, der dich wachgerüttelt hat. Das sind Momente, in denen du dir bewusst bist. Du beobachtest, was du gerade denkst und welche Gefühle in dir entstehen. Du findest heraus, was du gut kannst, was du weißt, welche Erfahrungen du gemeistert und bis zum heutigen Tag gelernt hast. Zudem bist du dir deiner Glaubenssätze bewusst, die du dir den lieben langen Tag beim Zähneputzen, Autofahren, NACH einem Streit, stundenlang vorbabbelst und hast gelernt, sie zu unterbinden und gegen neue zu ersetzen.

Kurz gesagt, sich selbst bewusst zu werden ist tägliche Arbeit an seiner Persönlichkeit.

Warum solltest du dir diese Mühe machen? Es geht doch so. Einfach alle Verantwortung auf das Gegenüber, Haushaltsartikel oder Kinder zu übertragen und lautstark seine Unzufriedenheit in die Welt hinaus zu posaunen. Bisher fand sich stets jemand, der ein ausgeprägtes „Muttertheresasyndrom“ besaß und sich aufopferungsvoll um dich kümmerte.

  1. Weil die anderen eines Tages aufwachen und es harte Arbeit ist, ein neues Opfer heranzuzüchten, dass du verantwortlich machen kannst.
  2. Weil mehr Menschen sich selbst bewusst werden und es schwerer wird, ein Opfer zu finden.
  3. Weil du ohne Selbstbewusstsein der Spielball der anderen bist, du denkst irrtümlicherweise die Fäden in den Händen zu haben. Denn jeder kann deine Gefühlsknöpfe Schuld, Verletzung, Angst, Enttäuschung, … drücken und dich rund um die Uhr manipulieren.
  4. Wirst du laufend mit deinen eigenen Fehlern konfrontiert, die dein Unterbewusstsein in deinen unbewussten Momenten nach deinen Glaubenssätzen begeht, um dir zu zeigen: „Ich bin nicht gut genug, Ich bin zu … , die anderen sind schuld, …“

Eine Frage: Würdest du dich in ein Flugzeug setzen, dass von einem Autopiloten geflogen wird – ohne Crew, die im Notfall eingreifen kann? Höchstwahrscheinlich nein. Genau das gleiche passiert, gehst du unbewusst durch deinen Tag. Beim Spazieren gehen kannst du überfahren werden, mit dem Auto einen Unfall haben oder Mitmenschen verletzen, im Haushalt ungeschickt sein und stürzen. Viele Unfälle geschehen im unbewussten Zustand, aber viele werden mit bewusster Anwesenheit im Jetzt verhindert.

Ein Beispiel: Du ärgerst dich beim Autofahren über ein Gespräch mit deinem Chef. Jetzt im Moment bist du dir vollkommen unbewusst, dass du dich gerade in dem Gefühl Ärger befindest und mit dem Auto nach Hause fährst. Dein Unterbewusstsein übernimmt für dich die Kontrolle und steuert deinen Körper, der das Auto nach Hause fährt. Wenn kein außerplanmäßiges Ereignis geschieht, gelangst du sicher nach Hause und wunderst dich beim Aussteigen, wie du dort angekommen bist. Taucht während der Fahrt plötzlich ein unerwartetes Ereignis auf und du reagierst zu spät, ist die häufigste Reaktion nach dem Unfall: „Können Sie nicht aufpassen!“ Der Gedanke dabei: „Den Trottel habe ich nicht gesehen, also muss er schuld sein.“ Was ist hier wirklich passiert? Der gegnerische Autofahrer war da, wurde aber von deinem Unterbewusstsein aufgrund deiner Glaubenssätze und den Erfahrungen, die du dadurch erlebst, ausgeblendet.

Du kannst es selbst nachprüfen in deinem Alltag. Was denkst du über eine Situation und was nimmst du wahr? Ist wirklich IMMER der andere, die Technik, die Situation schuld, oder hat dein Unterbewusstsein dir Teile der Realität ausgeblendet? Gehe Schritt für Schritt deine Problemsituationen durch und prüfe nach, was du denkst und was du erlebst. Ich war beispielsweise aufgrund einer Bildschirmfehlermeldung überzeugt, meine Bank bietet keine Giropay Zahlung an. Sobald ich es probierte, blendete mein Unterbewusstsein alles aus, was dem Glaubenssatz entgegensteht, damit ich falsche Eingaben vornahm und die Zahlung verhindert wird. Erst ein klärendes Telefonat brachte Licht ins Dunkel. Durch eine Fusionierung hat sich die Bankleitzahl und damit der BIC geändert, eingeben habe ich unbewusst den alten und bestätigte mir wieder und wieder die falsche Erwartung. Das ist ein kleines Beispiel. Es soll dir verdeutlichen, wie dein Unterbewusstsein arbeitet. Du wirst Behauptungen sagen, die so nie stattgefunden haben, weil dir Informationen vorenthalten werden – von deinem Autopiloten.

Ein paar abschließende Gedanken für dich:

  • Die Welt spiegelt dir dein Denken, das du über sie wahrnimmst. Wie macht sie das? Passiv, denn du denkst über das, was du siehst, hörst und spürst aufgrund deiner Erfahrungen, gewohnten Gefühle und Gedanken. Daher nimmst du ausnahmslos dein Denken und deine daraus entstehenden Emotionen wahr. Sind sie positiv, siehst du deine positiven Gedanken. Sie sie negativ, siehst du deine negativen Gedanken und wie du mit dir selbst umgehest.
  • DU BIST LIEBENSWERT und es ist mir piepegal, ob du das (noch) anders siehst! 
  • Weinachten ist die Schlimmste Zeit, weil du Angst davor hast. Nimm ihr die Macht und fang an, dich darauf zu freuen. Du wirst staunen, wie anders du alles wahr nimmst.
  • Postet du jedes Zitat planlos nach oder denkst du darüber nach? Nur weil ein Promi einen Satz sagte, bedeutet das, dass er gut für dich ist. Viele Zitate stammen unter anderen von depressiven und drogenabhängigen Stars, die selbst ernste Probleme haben im Leben.
  • Schreibe deine Gedanken auf! Alles, was du zu Papier bringst, wird für dich sichtbar und bewusst. Frage dich: Was denke ich über diese Situation …? Das ist dein Denken über DICH. Hinterfrage jeden Gedanken auf Wahrheit. Ist es wirklich wahr? Wer hat ihn dir beigebracht? Du bist heute erwachsen. Ist er heute IMMER noch wahr oder entsprach er dem Denken eines Kindes? Wie kannst du den Satz ändern, dass er für dich als Erwachsener stimmt.
  • Deine Eltern sind Menschen, die Fehler machen dürfen. Ihre Glaubenssätze anzuzweifeln bedeutet lediglich, dein Leben zu verbessern nicht sie anzuzweifeln!
  • Warum glaubst du das? Welchen Vorteil bringt dir der Glaubenssatz? Welche Nachteile bringt er dir? Lerne dein Anwalt zu werden, der deine Liebe zurück erkämpft vor deinem Kritikergericht.
  • Du bist wertvoll – PUNKT! Jeder, der das Gegenteil behauptet schadet dir – einschließlich dich selbst!
  • Lerne dich jeden Tag besser kennen. Das ist die einfachste Art, Selbstbewusstsein zu erlangen und deine Hilflosigkeit loszuwerden. Dir selbst zu vertrauen, weil du dich jeden Tag besser „einschätzen“ lernst. Fang jetzt gleich damit an und schreibe in ein Notizbuch, was du heute über dich gelernt hast. Frage dich jeden Tag, warum du das tust und ob es dich glücklich macht? Du kannst dafür unsere Kalenderserie LIE und BE nutzen: „Erfolg, Selbstwert, Liebe und Angst“. Die Alltagshelfer sind aufeinander aufgebaut und stärken Monat für Monat dein Selbstbewusstsein in deinem Tempo.
An deinem Glauben wirst du dich erkennen

Dankeschön

Vielen Dank für deine Bezahlung. Zur Erinnerung: Wenn du den Euro nicht bezahlst, wird dein Unterbewusstsein die Informationen ablehnen und das Wissen an deinen Blockaden verpuffen. Investierst du den Gegenwert, zeigst du deiner inneren Bereitschaft, dass du es wert bist und öffnest die Tür zu deiner Entwicklung.

€0,99

Nur ein Gedanke ändert dein Leben: 

An deinem Glauben wirst du dich erkennen

Druck das Bild aus und häng es dir deutlich sichtbar auf, dass du es jeden Tag siehst. Nächsten Sonntag kommt der nächste Gedanken.

Mehr Alltagshelfer für deine Gefühle findest du in unserem Shop! 🙂

P.S.: Es ist zu Beginn ungewohnt, positiv über dich zu denken. Bleib dran, es geht leichter und leichter und leichter! 😉 

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