Amkon Motorsport startet 2014 mit Maximilian Hackl im ATS Formel 3 Cup

Franz Wöss Racing

Franz Wöss RacingNach dem Dänen Nicolai Sylvest ist Maximilian Hackl der nächste, der in die Startaufstellung des ATS Formel 3 Cup 2014 geht. Der Rudertinger ist kein Unbekannter. 2013 debütierte der 21-Jährige in der deutschen Formel 3 und schaffte es in der Trophywertung auf den vierten Gesamtplatz. Nun geht der Bayer mit einem neuen Team ins Rennen. Amkon Motorsport so der Name. Ein Familienunternehmen, denn sein Teamchef ist gleichzeitig sein Vater, Robert Hackl und der hat ein Ziel: die Top Ten.

Maximilian Hackl würde wohl schon jetzt gerne wieder ins Monocoque steigen. „Es ist toll, im kommenden Jahr wieder dabei sein zu können. Alles ist top organisiert in einem professionellen Umfeld und macht einfach immer wieder riesigen Spaß“, freut sich der Nachwuchspilot. Und er bringt einen Pluspunkt mit. Auf seinen Boliden muss er sich nicht einstellen, er fährt mit einem neuen Chassis Dallara F311 und seinem Motor aus 2013, dem OPC-Challenge. „Das neue Motorenkonzept finde ich wesentlich besser“, berichtet Teamchef Robert Hackl. „So kann nicht nur der Fahrer für Punkte sorgen, sondern auch das Team mit dem richtigen Motor sich noch mehr einbringen und wichtige Sekunden rausholen.“ Für eine gute Basis sorgt zudem Dirk Jenichen als technischer Leiter.

Maximilian Hackl war bis 2010 im Kartsport aktiv und wechselte dann in den Formelsport. Über den Austria Formel 3 Cup kam der 21-Jährige zum ATS Formel 3 Cup, wo er 2013 bereits auf den vierten Platz der Trophywertung fuhr. 2014 will er auf jeden Fall unter die Top Ten der Gesamtwertung. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist alles schwer einzuschätzen. Aber wir haben ein super aufgestelltes Team. Und das ist eine gute Basis, um schnell zu fahren“, fiebert Hackl der Saison entgegen. „Der ein oder andere Podestplatz wäre natürlich geil!“ Der Rudertinger hat ein engagiertes Programm. Im Februar startet sein Studium zum Wirtschaftsingenieur. „Ich hab aber an beidem viel Spaß, am Formel 3 fahren noch mehr“, schmunzelt der schnelle Student. „Und somit lohnt sich der hohe Einsatz.“


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