Aminosäuren in Lebensmittel

Von Wesly

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine die unsere Muskulatur aufbauen und “instand” halten. Es sind 22 dieser Aminosäuren bekannt. In Form von Nahrung aufgenommene Proteine werden bei der Verdauung in L-Aminosäuren zerlegt. In der Leber werden diese dann weiter verwertet und dienen zur Proteinbiosynthese unseres Körpers. Während dem Training werden Aminosäuren abgebaut, unsere Körpermuskulatur wird beschädigt, danach sollte die Muskulatur wieder aufgebaut werden. An dieser Stelle kommen die nicht essentiellen Aminosäuren und die essentielle Aminosäuren zum Einsatz. Deshalb ist es wichtig gerade nach dem Training dem Körper mit den nötigen Aminosäuren zu versorgen.

Essentielle Aminosäuren


Die essentiellen Aminosäuren müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper diese nicht selber herstellen kann. Dieses sind folgende: Valin, Leucin, Methionin, Tryptophan, Isoleucin, Threonin, Phenylalanin und Lysin.

  • Valin: Unterstützt den gesunden Nerven und Muskelapparat. Weiter fördert es die Entwicklung der Brustdrüsen und Eierstöcke bei Mädchen und lässt den Stress singen. Wir finden Valin in Rüben, Salaten, Tomaten und Zucchini.
  • Leucin: Wird ohne Umwandlung direkt in den Muskeln geleitet, wo es als Energie bereit steht. Weiter unterstützt es den Aufbau von Proteinen. Leucin finden wir in Papaya, Avocados, Nüssen und Oliven.
  • Tryptophan: Ist eine Vorstufe von Vitamin B3. Es wirkt auch Stimmungsfördernd, fördert die Zink Aufnahme und steuert den Schlaf-Wach Rhythmus. Wir finden es in Sonnenblumensamen, Thunfisch, Haferflocken, Rettich, Radieschen, Fenchel, Spinat und Bohnen.
  • Isoleucin: Unterstützt den Aufbau von Proteinen. Versorgung der Muskeln mit Energie, unterstützt die Abwehrkräfte und hilfst bei der Regulation des Stoffwechsels mit. Wir finden es in Oliven, Kokos, Avocados, Papaya und Nüssen.
  • Threonin: Sorgt für ein gesundes Wachstum (besonders der Knochen). Weiter unterstützt es das Immunsystem und ist für die weißen Blutkörperchen unerlässlich. Wir finden es in Eiern, Kartoffeln, Milch, Reis und Hülsenfrüchten.
  • Phenylalanin: Fördert den Stoffwechsel und die geistige Funktionstüchtigkeit (Antidepressiva). Wir finden Phenylalanin in Schweinefleisch, Hühnerei, Kürbiskerne, Walnüsse und Sojabohnen.
  • Lysin: Wichtig für die Zellteilung. Weiter fördert es Knochenwachstum, unterstützt den Fettstoffwechsel und es stärkt das Immunsystem. (Hilft auch bei Herpes) Wir finden es in Sojabohnen, Alfalfa, Rüben, Birnen und Trauben.

  • Nicht Essentielle Aminosäuren


    Die nicht essentiellen Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine die unser Körper selber herstellen kann.
    Dazu zählen Asparagin, Glutamin, Alanin, Serin, Arginin, Cystein, Glycin, Histidin, Tyrosin, Asparaginsäure, Glutaminsäure und Histidin. Die nicht essentiellen Aminosäuren sind für den Muskelaufbau genau so wichtig wie die essentiellen, jedoch brauchen wir uns um diese keine Sorgen machen wenn wir eine ausgewogene Ernährung haben.

    Die richtige Ernährung mit Aminosäuren
    Mit einer gezielten Ernährung kann man die Wirkung der Aminosäuren unterstützen. Dabei sollten die oben aufgeführten Lebensmittel immer wieder im Ernährungsplan vorkommen. Grundsätzlich sind Gerichte mit Fisch, Geflügel und Ei empfehlenswert um auch die nicht essentiellen Aminosäuren zu gewährleisten. Als Beilage eignen sich immer gut Salate oder Gemüse. Wir wissen alle das es Zeiten gibt wo es einfacher ist unsere Aminosäuren in Form von einem Supplement zu nehmen, dafür empfiehlt sich das BCAA von Peak.

    Viel Erfolg!