Am selbe Tag sei grad Sumart gsee

Am selbe Tag sei grad Sumart gsee

Die Anthologie
des Appenzeller Verlags.

"Ich wäre überall und nirgends", eine kürzlich erschienene Appenzeller Anthologie, versammelt - so heisst es im Untertitel - literarische Texte seit 1900 und ist eine Fundgrunde: Robert Walser, Hermann Hesse, Martin Walser, Fleur Jaeggy, Helen Meier und Dutzende anderer sind berücksichtigt. Und mitten drin hat es auch etwas von mir, was ich ehrenvoll finde, aber auch unverdient. Mein Beitrag stammt von der letzten Ausserrhoder Kulturlandsgemeinde in Stein AR. Damals trug ich drei Stein-Beschreibungen vor, die sich auf die drei Orte Stein im Ausserrhodischen, im Aargauischen und im Toggenburg bezogen. Nun wieder zum Buch als Ganzes: Ich mag es, darin zu stöbern und auf Sätze zu stossen wie diese - sie wurden 1942 geschrieben und heimeln mich sowohl durch ihren Klang an als auch durch ihre Lakonie, in der sich Humor verrät: "Min Namen isch Walter Nänny. I bi am 11. November 1889 als zeht vo älf Goofe gebore. Am selbe Tag sei grad Sumart gsee. De Vatter: Schuehmacher a de Schmetgass, d Mueter isch vom Rhintel choo."
Die Appenzeller Anthologie tourt mit ihren Herausgebern Rainer Stöckli und Peter Surber durch die Schweiz. Am nächsten Montag macht sie halt in Zürich in der Kassette, ich darf auch aufs Podium.

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