Altes Deckenfresko neu interpretiert: Wie der Heilige Magnus von Füssen (St. Mang) den Finanzdrachen besiegen wird

Von Cangrande
In der Pfarrkirche St. Walburga in dem Füssener Ortsteil Weißensee kann man ein erstaunlich prophetisches Deckengemälde bestaunen.
Eigentlich soll es zwar einen historischen Drachenkampf darstellen, wie er sich in Roßhaupten (und/oder an anderer Stelle) zugetragen haben soll.
Aber man kann die Geschichte des Kampfes zwischen neuer Religion und altem Glauben ja auch hoffnungsvoll umdeuten in einen Kampf von - ja: von wem eigentlich? Heute ist leider nirgends ein neuer "Glaube" sichtbar! - gegen die Finanzmärkte/Kapitalbesitzer.

Wie der Heilige Magnus den Finanzmarktdrachen bekämpfen würde, wenn er heute lebte. Die verängstigten Flüchtenden sind die Politiker, die sich vor den Finanzmärkten fürchten.


Für die Steuerzahler, denen der Drache 2 Billionen Euro abknöpfen wird [vgl. aktuell z. B. hier; dieser Betrag ist aber schon seit geraumer Zeit in der Diskussion], kommt jede Hilfe zu spät. Von denen sieht man nur noch die abgenagten Knochen im Vordergrund.


Textstand vom 27.09.2011