Als man am Rhein noch Riesen wähnte

Oppenheim / Worms (internet-zeitung) – Vor rund 400 Jahren glaubte man allen Ernstes, dass in der Gegend von Oppenheim und Worms am Rhein einst imposante Riesen gelebt haben sollen. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch "Monstern auf der Spur" hin, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erhältlich ist.
Dem Taschenbuch zufolge erinnert ein großes Gemälde des Berner Künstlers Bartholomäus Sarburgh im Historischen Museum Bern an den "Oberschenkel eines Riesen von wundersamer Größe", der einst am Rheinufer von Oppenheim zum Vorschein kam. Dieser 1,27 Meter lange Knochen wurde um 1613 im Oppenheimer Wirtshaus "Zum Riesen" aufbewahrt und von einheimischen sowie auswärtigen Gästen bewundert.
Ein vermeintlicher Riesenknochen von etwa gleicher Größe befand sich damals im Besitz eines Oppenheimer Adligen sowie in einem Speisesaal im badischen Ettlingen nahe Durlach. Außerdem hingen zu jener Zeit in einigen öffentlichen Gebäuden von Worms imposante Riesenknochen.
Einer Sage zufolge soll der letzte Riese aus dem Odenwald bei einem mittelalterlichen Turnier in Worms besiegt worden sein. Angeblich bezwang ihn kein Geringerer als Kaiser Maximilian (1459-1519), genannt "der letzte Ritter", höchstpersönlich.
Ernst Probst verweist in seinem Buch darauf, dass es sich bei den vermeintlichen Riesenknochen aus der Oppenheimer und Wormser Gegend in Wirklichkeit um Reste eiszeitlicher Mammute handelt. Solche imposanten Knochen wurden in früheren Jahrhunderten oft irrtümlich Drachen, Riesen und Einhörnern zugeschrieben.
Bestellungen des Taschenbuches "Monstern auf der Spur" bei:
http://www.grin.com/de/e-book/444/monstern-auf-der-spur

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