als ich überdrüssig ¶

Was anfangs war, man einst hoffte zu finden, wurde weniger und nicht. was heute ist, scheint zu sein, zu scheinen scheint, ist bloss lug, blosser trug wie wahr. was dazwischen gewesen sein koennte zwischen uns, bleibt da, oder kommt mit auf die reise, die nicht von touristenmuendern besungen oder terroristenzungen entfuehrt werden kann. weg vom pappelgeplapper fremder espen, hin zu den leisen toenen trauernder weiden und inneren stimmen buchender staben. - keine kanaele oder bahnen; vom guten rauschen will ich ernaehren meine ohren und wieder das baechlein hoeren, mir von brechenden wogen vorglucksend. wie wasser werde ich damit fallen, ich weiss, fall um faelle doch keinen baum, meines baches eigenen lauf zu finden, vernab von barschen und lachsen, hin zu froeschen und libellen, wehen und wellen.

In diesem Sinne:
je aehnlicher sich zwei welten werden, umso ueberfluessiger wird mindestens eine davon.


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