"Als ich ein Kind war, gab es nur ein Hochhaus!" -Istanbul

Istanbul - Eine Stadt mit vielen Städten! Das ist meine persönliche Beschreibung dieser Stadt, auf die ich nach einer äußerst kurzen Denkpause gekommen bin.
Es liegt auf der Hand, dass diese Stadt viel zu bieten hat: Von Hochhäusern zu "Gece Kondus", vom Marmarameer zum Schwarzen Meer, von einer konservativen Gesellschaft zu einer modernen Gesellschaft, von Armut zu Reichtum, von einer türkischen Gesellschaft zu einer armenischen Gesellschaft....
Istanbul hat viel zu bieten, man darf sich nicht verblenden lassen, um alles sehen zu können!
Viele Mächte Europas regierten in Konstantinopel, welches noch heute verfolgbar ist:
Jeder von euch kennt sie, die Hagia Sophia. Man kann nun darüber diskutieren, ob es eine Kirche, oder Moschee ist. Soviel kann man sagen: Die Hagia Sophia war eine Kirche, die zu einer Moschee, unter dem Osmanischen Reich, umgebaut wurde und heute als Museum dient.
Andererseits, gibt es auch griechische Familien, die bis heute in der Republik Türkei leben, trotz der Zwangsumsiedlung in Istanbul bleiben konnten. 1.5 Millionen Menschen, wurden gegen 1923 dazu gezwungen, ihre Häuser und Felder zu verlassen und "zurück" in ihr Land zu immigrieren: Türkische Bürgerinnen und Bürger, wurden gegen griechische Bürgerinnen und Bürger ausgetauscht.
Istanbul war zu diesem Zeitpunkt schon eine wichtige Handelsstadt, aufgrund des Bosporus. Bis in die 60er Jahren war Istanbul eine überschaubar große Stadt.
Viele reden heute davon, dass sie als Kind nur ein Hochhaus kannten, das einer Hotel-Kette gehörte. Heute reden wir von dutzenden Hochhäusern, die Reichtum, Moderne und Wandel symbolisieren.
Die Städtesierung brachte Armut in die Stadt, wodurch sich Slums bildeten. Slums, in denen die Häuser selbst konstruierte Gebäude waren.
Soziale Konflikte brachte und bringt auch der Bürgerkrieg im Osten der Türkei mit sich. Kurdische Familien wurden dazu gezwungen, ihre Dörfer zu verlassen und so immigrierten sie in westliche Städte, z.Bsp: Istanbul, Izmir, oder Antalya....
Der Kurdenkonflikt ist heute noch in der Istanbuler-Gesellschaft zu sehen: Einzelne Viertel haben sich gebildet, die zu meist von Kurdinnen und Kurden bewohnt werden und aufgrunddessen von der kommunalen Regierung vernachlässigt werden.
Eine weitere ethnische Gruppe, die sich stark diskriminiert fühlt, ist die armenische Bevölkerung in der Diaspora. Bis zur Verfassungsänderung wurden den armenischen Christinnen und Christen untersagt, ihren Glauben auszuführen.
Istanbul zeichnet sich eben dadurch aus, Vielfalt hinter Nebel verdecken und auf dem Silbertablett präsentieren zu können. Die moderne Gesellschaft zeigt gerne was sie hat. Mit Sportwagen, fährt man gerne durch den Stadtteil "Nisantasi". In Nisantasi leben vorallem reiche Menschen, aber im Vergleich zur deutschen Gesellschaft, least man keine Neuwagen, sondern kauft sie!
Das was man hat, gehört auch einem zu 100%!
Eine sehenswerte Stadt. Eine Stadt mit Geschichte, Kultur und den verschiedensten ethnischen Gruppen und religiösen Gemeinschaften.

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