Alpstein-Runde: Über alle Berge um den Seealpsee

Von Berghasen

Schäfler, Säntis, Altmann und Marwees – die bekanntesten Wandergipfel im Alpstein-Massiv vereint zu einer gewaltigen Rundtour hoch über dem Seealpsee.

Rund um den Seealpsee wandern – dafür strömen jedes Wochenende Wanderer und Naturliebhaber in großer Zahl nach Appenzell. Auch Vroni und ich wollen den Bergsee heute umrunden. Allerdings nicht direkt am Ufer, sondern hoch oben über die bekanntesten Gipfel im Alpstein.

Der Wanderparkplatz in Wasserauen im Appenzeller Land ist am frühen Morgen schon so stark belegt, dass wir eine der letzten Parklücken ergattern. Am Parkscheinautomat stehen die Wanderer Schlange. Anstellen und dafür noch fünf Franken bezahlen? Dafür sind wir zu geizig. Wir steigen wieder ins Auto und fahren einen Kilometer zurück. Dort finden wir am Wegrand einen kostenlosen Stellplatz für unseren MINI.

Unsere Tour hat sich gerade um 2 Kilometer verlängert. Vroni und ich nehmen es gelassen. Bei einer 30-Kilometer-Runde kommt es auf ein paar Meter mehr auch nicht an. Wir schnüren die Schuhe, fixieren unsere Trailrunning-Rucksäcke so, dass sie nicht wackeln, den Brustkorb aber auch nicht einengen und laufen entlang des Baches zurück nach Wasserauen.

Neben 30 Kilometern haben wir uns heute etwa 2.700 Höhenmeter vorgenommen. In der Ferne ragen die beiden Hauptgipfel unserer Tour in den Himmel – der Altmann und der Säntis. Der Weg dort hin wirkt schon in Luftlinie ewig weit. Wir müssen in Etappen denken.

Rein in den Alpstein: Von Wasserauen auf den Schäfler

Der erste lange Anstieg unserer Rundtour ist jener auf den Schäfler. Kurz vor Wasserauen zweigt rechts an einem Bauernhof der beschilderte Weg in den Wald ab. Viele Serpentinen winden sich steil und flüssig zwischen Laubbäumen nach oben. Wir machen schnell Höhenmeter und laufen nach dem Wald über weitläufiges Almgebiet Richtung Berggasthaus Äscher-Wildkirchli.

Kurz verschnaufen. Beim Gasthaus Äscher-Wildkirchli wird der Weg hinauf zum Schäfler kurz flach.

Das in den Felsen gebaute Gasthaus ist eine der bekanntesten Attraktionen im Alpstein. Um einen Sitzplatz muss man im Äscher (fast immer) kämpfen. Vor allem, weil das Essen wirklich gut sein soll. Die überhängende Felswand gibt dem Ort seinen so unverwechselbaren Charakter. Entlang dieser verläuft unser Weg weiter taleinwärts.

Unser Puls normalisiert sich auf einem kurzen Flachstück, bevor er im nächsten Anstieg wieder in die Höhe schnellt. Nach dem Gasthaus Äscher befinden sich kaum Menschen auf dem Weg. Bis auf einer Herde Ziegen müssen wir niemandem ausweichen.

Gegenverkehr beim Aufstieg zum Schäfler. Oben auf den Almen werden im Sommer Schafe und Ziegen gehalten.

Ich frage mich, wo die ganzen Leute sind, die unten geparkt haben. Wahrscheinlich ist jeder einzeln mit dem Auto gekommen, scherzt Vroni. Die Sonne erwärmt unser Gemüt zusätzlich.

Nach knapp zwei Stunden, sieben Kilometern und 1.000 Höhenmetern stehen wir am ersten Gipfel unserer Runde. Der Schäfler ist einer der beliebtesten Aussichtsberge im Alpstein. Zum einen, weil man den Weg mit der Bahn abkürzen kann, zum anderen wegen des spektakulären Blicks von den Altenalp Türmen bis zum Säntis und den Altmann. Den kann man bei einem Bier oder einem Kaffee auf der Terrasse des Gasthauses Schäfler perfekt genießen. Und zwar direkt am Gipfel.

Schäfler Alpstein

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Am Schäfler. 1.000 Höhenmeter haben wir geschafft.

Schäfler Alpstein

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Der schönste Teil der Tour liegt noch vor uns.

Entlang der Altenalp Türme auf den Säntis

Was jetzt kommt ist für uns ohne Zweifel der eindrucksvollste Abschnitt der Tour. Satte, grüne Almwiesen überziehen die Berghänge, die nach oben hin immer steiler werden und schließlich in nackten Fels übergehen. Es sind die Altenalp Türme, welche den markanten Grat zu unserer rechten Seite bilden. Ich würde sie sogar als Wahrzeichen des Alpstein bezeichnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in einem anderen Gebirge auf der Erde eine ähnliche Felsformation findet.

Am Einstieg zum Säntissteig, der den Säntis mit den Schäfler verbindet, weist ein Schild auf die bevorstehenden alpinen Schwierigkeiten hin. Und informiert uns darüber, dass ein Anseilstrickli für diese Unternehmung im Berggasthaus Schäfler erhältlich sei. Wir müssen über die Schweizer Korrektheit und die witzige Formulierung lachen.

Schäfler Alpstein

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Schäfler Alpstein

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Ganz ungerechtfertigt ist der Hinweis aber nicht. Statt auf Gras treffen unsere Sohlen jetzt auf Fels. Wir klettern ein kurzes Steilstück ab; der Steig verschmälert sich auf die Breite eines Kinderwagens, mal ein Tiefblick rechts, mal einer links. Die kritischen Passagen sind allerdings alle mit einem Drahtseil versichert. Wenn man nicht gerade an extremer Höhenangst leidet also kein Problem.

Nach dem kurzen Abstieg windet sich der Weg am Fuße der Altenalp Türme entlang. Mal leicht aufsteigend, mal etwas abfallend, aber immer schön flowig. Das ist purer Trailrunning-Genuss! Vroni kann jetzt gut verstehen, warum ich seit Antritt meines Praktikums in St. Gallen fast jedes Wochenende hierher komme.

Hinauf Richtung Öhrli, das hier so markant aus dem Kar spitzt.

Nicht einmal der Säntis vergraust uns diese Tour

An den Altenalp Türmen sind wir schnell vorbei. Der Weg steuert jetzt steil auf eine Scharte zu. Wir drosseln unser Tempo und steigen in großen Schritten höher. Vor uns eröffnet sich ein weites Kar, an seinem Ende erkennen wir das Öhrli – eine markante Felsnase.

Immer wieder drehen wir uns um und staunen über die Zacken der Altenalp Türme. Dahinter schimmert im Dunst des warmen Sommertages der Bodensee. Welch ein Panorama! Da möchte man gleich Luftsprünge machen. Doch der kommt später noch.

Weltweit einzigartig. Die Felsformation der Altenalp Türme im Alpstein-Gebirge. Im Hintergrund schimmert im Dunst des warmen Tages der Bodensee.

Der Aufstieg Richtung Öhrli ist erneut steil und loses Geröll macht ihn etwas mühsam. Meine GPS-Uhr zeigt mittlerweile zehn Kilometer an. Ein Drittel der Alpstein-Runde haben wir geschafft.

Wir überwinden den Hochnederisattel und tauchen in eine andere Landschaft ein. Der Untergrund ist plötzlich karstig, wir springen über Steinplatten und einzelne Altschneefelder. Der Säntis kommt immer näher. Etwa 300 Höhenmeter fehlen uns noch bis zum höchsten Punkt unserer Runde. Allerdings bleibt der Weg flach. Es zieht sich also noch ein wenig.

Blick zurück zu den Altenalp Türmen. Jetzt weite rauf den Säntis!

Vroni und ich joggen gemütlich dahin, staunen weiterhin über die Schönheit des Alpstein-Gebirges. Unsere Schritte treffen rhythmisch auf den Boden. Sanft federt er jeden Stoß ab. Der Untergrund ist plötzlich unwirklich weich. Erst jetzt realisieren wir, dass wir auf Sand laufen. Er ist fein wie Staub und fließt locker durch die Finger. Wir fühlen uns wie bei einem Morgenlauf am Strand. Nur viel besser.

Laufen wir wirklich auf Sand? Ja! Im Hintergrund der Säntis – unser nächstes Zwischenziel.

Den Aufstieg zum Säntis bringen wir schnell hinter uns. Ein seilversicherter Steig lotst uns durch die Felsen des Gipfelaufbaus.

Lisengrat: Wandern zwischen Säntis und Altmann

Der Säntis mag der höchste Punkt unserer Runde sein; der attraktivste ist er nicht. Einen Vorteil hat die Tour hier herauf aber, meinen die Einheimischen: Man sehe den Berg wenigstens nicht, wenn man übers Land blickt. Dazu muss man aber stur nach vorne schauen. Dreht man sich um, stehen dort der hässliche Betonklotz einer Bergstation und ein raketenförmiger Sendemast.

Es hält uns also nicht lange am Säntis. Als nächster Abschnitt der Alpstein-Runde wartet der Lisengrat, über den wir zum Rotsteinpass gelangen. Durch die Säntisbahn ist der Lisengrat meist gut frequentiert. Viele Wanderer gehen den wunderschönen und aussichtsreichen Weg hinüber zum Berggasthaus Rotsteinpass und dann zur Bahn retour.

In Österreich oder Deutschland würde der Steig über den Lisengrat als Klettersteig durchgehen. In der Schweiz ist er bloß ein Wanderweg mit Drahtseilunterstützung. Und so bahnt sich hier alles seinen Weg: der 70-jährige Bergfex, Familien mit Kindern, sportliche Mädelsgruppen, Pärchen und Touristen in weißen Sneakers auf der Jagd nach dem besten Insta-Shot. Ein Klettersteigset hat hier niemand dabei. Ist auch nicht nötig.

Alpstein Lisengrat

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Alpstein Lisengrat

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Der Steig ist nie wirklich schwierig, nur ab und zu ein wenig schmal und ausgesetzt. Wir umgehen schroffe Felszacken, steigen auf kleinere Türme und laufen über sanfte Grashügel. Zwei Kilometer dauert das Vergnügen. Um 1900 wurde der Lisengrat mit Drahtseilen, Tritthilfen und Treppenstufen entschärft und ist seither für die Allgemeinheit begehbar. Vor uns liegt der Altmann, links tief im Tal vergraben der Seealpsee. Wir sind jetzt am hinteren Seeufer angelangt. Nur etwa 1.000 Höhenmeter darüber.

Blick vom Lisengrat zum Rotsteinpass und Altmann.

Steinbock in Sicht: Vom Rotsteinpass auf den Altmann

Der Altmann (2.435 m) ist neben dem Hundstein und der Marwees einer meiner liebsten Wandergipfel im Alpstein. Der Aufstieg ist abwechslungsreich, die Bedienung im Berggasthaus Rotsteinpass immer freundlich und vom Wegrand aus kann man den Steinböcken beim Sonnen zusehen.

Den Aufstieg vom Rotsteinpass auf den Altmann lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen: jener bis zum Altmannsattel ist meist seilversichert, weil er als Übergang zur Zwinglipasshütte genutzt wird. Unterschätzen darf man den Anstieg trotzdem nicht. Er ist steil, felsdurchsetzt und teilweise muss man auf lockere Steine acht geben.

Alpstein Altmann

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Alpstein Altmann

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Am Altmannsattel zweigt der Weg zum Hauptgipfel ab. Der Weg flacht noch einmal kurz ab, bevor sich der letzte Felsaufschwung vor uns aufbaut. Am Wegrand – nur wenige Meter von uns entfernt – sonnen sich mindestens 15 Steinböcke in dem steilen Hang. Die Bäuche auf die warmen Steine und die Köpfe genüsslich in den Nacken gelegt lassen sie sich von den vorbeikommenden Bergsteigern gar nicht stören.

Gipfelfinale am Altmann. Unten im Tal erkennt man den Seealpsee, den Fälensee und den Bodensee.

Wir beobachten die Steinböcke kurz, dann wenden wir uns den letzten 50 Höhenmetern zus. Ab hier muss man selbst überlegen, wo man sich festhält – Drahtseile findet man keine mehr. Kletterstellen bis zum 2. Schwierigkeitsgrad sollte man gewachsen sein, dann ist auch das Gipfelfinale ein echter Genuss.

Alpstein Altmann

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Alpstein Altmann

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Alpstein Altmann

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Alpstein Altmann

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Den Altmann selbst erreicht man über einen schmalen, kurz sehr ausgesetzten Grat. Ein schöner Gipfel, sind uns Vroni und ich einig. Wild, felsdurchsetzt und mit herrlicher Aussicht.

Am Altmann. Ein toller, wilder Gipfel mit genialer Aussicht!

Die letzte Prüfung: Aufstieg zur Marwees und zurück nach Wasserauen

Vom Altmann nehmen wir denselben Weg zurück zum Rotsteinpass. Exakt sieben Stunden sind wir bereits unterwegs (zwei Pausen inbegriffen). Unsere GPS-Uhren zeigen 16 Kilometer und 2.400 Höhenmeter an. Jetzt liegt endlich der erste längere Downhill vor uns!

500 Höhenmeter bringt uns dieser vom Rotsteinpass hinab zur Meglisalp. Der Steig ist breit, gut ausgetreten und wir können es richtig laufen lassen.

Luftsprünge hoch über dem Seealpsee. Dieses Gebiet ist einfach fantastisch! Zum Laufen, zum Wandern, zum Klettern, ja fast für alles!

Kurz bevor wir die Meglisalp erreichen – sie ist eine Ansammlung mehrere Gebäude und schon von weit oben erkennbar – bremsen wir ab. Möchten wir die Marwees noch mitnehmen, müssen wir hier zum Widderalpsattel aufsteigen. 400 weitere Höhenmeter wären es, erkläre ich Vroni. Und die Marwees mache ich ihr als schönen Grasgrat hoch über dem Seealpsee schmackhaft. Viel Überzeugungskraft brauche ich nicht. Pack mas, meint Vroni.

Wer diesen Anstieg auslassen will, kann von der Meglisalp auch direkt zum Seealpsee absteigen und von dort zurück nach Wasserauen wandern.

Welch ein Finale! Den Gipfelgrat zur Marwees überschreiten wir im warmen Licht des Nachmittags.

Die Marwees belohnt uns mit einem wunderschönen Lichtspiel. Die Sonnenstrahlen fallen flach auf die steilen Grashänge und bringen jede noch so feine Kontur hervor. Und Vroni sieht aus wie ein Engel, der die letzten Meter über den Grat auf den Gipfel zukommt. Dort teilen wir uns eine Packung Mannerschnitten, atmen die Luft des späten Nachmittags ein und genießen die Stille. Wir sind die einzigen am Gipfel.

Alpstein Marwees

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Alpstein Marwees

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Alpstein: Über alle Berge um den Seealpsee

Dann fehlt nur noch eins: 1.000 Höhenmeter schnurstracks hinab nach Wasserauen. Und der zusätzliche Kilometer zurück zu unserem MINI. Als wir dort ankommen, müssen wir die vielen Eindrücke kurz verarbeiten.

Über alle Berge um den Seealpsee. Naja fast. Wir sind natürlich nicht auf jeden einzelnen Gipfel gestiegen, aber du verstehst das Wortspiel sicher. Da waren Grate aus Fels und Gras, Sand unter den Trailrunning-Schuhen, Steinböcke am Wegrand, wilde Gipfel, flüssige Trails und gewaltige Tief- und Ausblicke. Viel Spaß beim Nachmachen und -laufen!

Alpstein-Runde: die Details zur Tour

  • Aufstieg: ~2.700 Höhenmeter
  • Abstieg: ~2.700 Höhenmeter
  • Länge: 30 Kilometer
  • Schwierigkeit: Klettern bis II am Altmann, seilversicherte Wege, sonst meist gut laufbare Trails
  • Dauer: 8-12 Stunden
  • Übernachtungsmöglichkeit: wer die Tour auf zwei Tage aufteilen will, kann im Berggasthaus Rotsteinpass übernachten

Alpstein-Runde: Diese Ausrüstung war dabei