Aktuell in Hannover: Atelierrundgang Lister Künstler 2014

Aktuell in Hannover: Atelierrundgang Lister Künstler 2014

Am 2. November 2014 ist es wieder so weit: Die Lister Künstler in Hannover bieten einen Atelierrundgang an; von 11 bis 18 Uhr sind ihre Ateliers offen für BesucherInnen.

Leider kann ich in diesem Jahr nicht dabei sein. Deshalb dieser hinweisende Vorbericht ... In anderen Jahren fand ich die Veranstaltung lebendig und bereichernd - ich möchte also dringend empfehlen, diese Möglichkeit des Einblicks in das künstlerische Schaffen wahrznehmen!

 Loccom, Bild von Ute Raab aus Hannover

 

Aktuell in Hannover: Atelierrundgang Lister Künstler 2014

Verrücktes Huhn von Dietlind Preiss aus Hannover

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Verrücktes Huhn von Dietlind Preiss aus Hannover

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16 KünstlerInnen sind beteiligt - es gibt eine Broschüre, die an verschiedenen Stellen ausliegt, mit einer Kartenskizze in der Mitte. Informationen übermittelt auch die Netzseite http://listerkuenstler.wordpress.com/

Ein paar Sätze zu jeder Künstlerin, jedem Künstler in Anlehnung an die Aussagen in der Broschüre:

Franz Betz zeigt Lichtobjekte: "Container" nennt er die Drahtkäfige mit Lichtschleifen aus frei gebogenen LED-Schläuchen. Die Lichtschleifen bilden einen bewussten Gegensatz zu der Vergitterung der Kästen - Freiheit der Bewegung innerhalb der quantitativen Messung des Gitters.

Leiv Warren Donnan hat als Arbeitsschwerpunkt eine expressiv-figurative Malerei und Grafik. In der Broschüre sind zwei Beispiele aus der Serie "Astwerk" wiedergegeben, bei denen sich das Figurative und die Tendenz zur Abstraktion die Waage halten.

Michaela Hanemann setzt sich mit den Spannungsfeldern Leben und Tod bzw. Natur und Künstlichkeit auseinander und mit dem Suchen und Erkämpfen eines Platzes in der Welt. Dem Material kommt in ihren Arbeiten eine besondere Bedeutung zu - z.B. wird eine Kohlezeichnung flüssiger Acrylfarbe auf Leinwand ausgesetzt, sodass der Zufall Raum bekommt.

Helene Janke malt und macht Zementskulpturen. Die gezeigten Werke - Acrylfarbe auf Zementsackpapier - sind in Gambia in Zusammenarbeit mit ihrem afrikanischen Partner Akemboa Sanyang entstanden und berichten vom Leben in Widersprüchen in einer sich rasant verändernden Gesellschaft.

Guido Kratz ist bekannt für seine Keramikarbeiten: Derzeit setzt er sich mit dem Thema "Gefäß" auseinander, wobei die Objekte sich mehr und mehr von ihrem Zweck lösen, zu abstrakten Plastiken werden.

Francesco Lamazza zeigt mit seinen Bildern (und Collagen), wie groß die Ausdrucksfähigkeit von Farbe sein kann. Die Werke mit ihrer "lichtdurchdrungenen" Farbpalette sind eine Liebeserklärung an das Leben.

JoHannes Lühn beschäftigt sich seit Jahren "mit der Darstellung von fiktiven Landschaften, Symbol menschlicher Existenz, aber auch mit dem Akt als Verbindungselement", wie er sagt. "Der Lebensraum meiner Bilder ist derzeit enger denn je mit meinem eigenen, persönlichen verknüpft". 

R.F. Myller nennt als seine Arbeitsschwerpunkte Malerei, Holzschnitt, Experimente - und kombiniert das Gemalte, wie das Bildbeispiel "Kriegskind" in der Broschüre zeigt, auch gerne mit Collagen. Deutlich wird immer wieder sein historisches Interesse, verbunden mit der eigenen, persönlichen Geschichte.

János Nádasdy macht Serigrafien, Objekte, Aktionen. "In meiner Arbeitsweise", sagt er, "wende ich mich häufig sehr unterschiedlichen bildnerischen Verfahren und Materialien zu. Im Mittelpunkt meiner künstlerischen Aufmerksamkeit stehen inhaltlich die durch Menschen verursachten Deformationen in der modernen Gesellschaft". Bei "Die Schattenseite des Mondes" von 1995 (in der Broschüre wiedergegeben) sind unterschiedliche Gegenstände in Bitumen auf Leinwand eingearbeitet.

Wilfried Ohrenberg fertigt Drahtbilder und Skulpturen - Zeichnungen werden durch die räumliche Dimension erweitert, die filigranen und zugleich sehr plastischen Drahtfiguren entstehen aus der gezeichneten Linie, die in den Drahtwindungen durch Ebene und Raum ihren Ausdruck findet.

Wiebke Otte pflegt die illustrative und die freie Zeichnung. "Ungenormte, beschädigte Oberflächen", sagt sie, "genügen mir als Anlass für Zeichnungen. Ich wähle meine Objekte als visuelle Nahrung. Blick und Linie haften und kletten an Narben und Rauheiten, kriechen in Ritzen und umschreiben Wölbungen. Was erst Abbildung ist, verselbständigt sich zum Zeichen".

Dietlind Preiß ist bekannt für ihre skurrilen, oft sich bewegenden, blinkenden und-oder tönenden Skulpturen, die sehr viel Anklang finden. Das Beispiel oben (an zweiter Stelle von oben) zeigt eine "Monsterlampe" aus einem Materialmix, altem und neuem, mit Solarzelle, Motor, Schaltung, Trafo, 35 x 27 x 25 cm. Der ironisch-leichte Umgang mit Technik, die sonst eher bedrohlich für unsere Welt ist, lässt sich als ihr Anliegen beschreiben.

Ute Raab malt mit Acryl auf Leinwand meist Landschaften, Motive aus der Natur, ohne dass sie in der bloßen Wiedergabe verharrt. Einen wesentlichen Reiz ihrer Arbeiten macht die Ambivalenz zwischen Abbildung und Abstraktion aus (Bildbeispiel ganz oben ohne Titel).

Welf Schiefer stellt gerne Radierungen her. Mit freundlicher Ironie, verschmitzter Verspieltheit, mit Liebe zum skurrilen Detail rettet er seine Figuren aus der aussichtslosen Situation, in die er sie zuerst gestellt hat.

Eva Maria Stockmann geht es darum, die inneren Wesenszustände der Dinge zu erfassen und deren Sinnlichkeit im Zusammenhang von Leben und Vergänglichkeit zum Ausdruck zu bringen. Sie wendet dabei die verschiedensten Techniken an: Grafitstift, Ölpastellkreiden, Gouache, auch Nitrofrottage und-oder Collage.

Holle Voss malt und fertigt gerne Siebdrucke an, oft mit experimentellem Charakter. "Die Technik des Siebdrucks" sagt sie, "ermöglicht es mir, großzügig mit Farben und mit Schablonen aus unterschiedlichen Werkstoffen umzugehen".

Text nach den Aussagen in der Broschüre: Dr. Helge Mücke, Hannover; Bildbeispiele von Ute Raab und Dietlind Preiß (von oben nach unten).


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