Ägypten – Furcht und Hoffnung

Die Spannung – geht er, wann geht er – oder knallt es doch noch, die ist erstmal weg. Deutschland beschaeftigt sich wieder mit seinen eigenen poussierlichen Demo-Events, mit Bundesbänkern, Showmaster-Rücktritten und privaten Dramen in häuslichen Umfeld.
Der nahe und mittlere Osten gerät aus dem Blickfeld – und war ja eh -weit-weit-weg. Ausserdem – der “Böse” ist weg, es kann nur besser werden.
Und ich fürchte da täuschen wir uns. Die Wahrscheinlichkeit eines friedlichen Übergangs zu einem “demokratischeren” System, einem System das Frieden mit den Nachbarn hält, das zu Israel ein normales Verhältnis hat und insgesamt einen wirtschaftlichen Aufschwung einleitet – diese Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß.
Die Stärke der Ägypter, den Umsturz ohne revolutionäres Führungskader hin zu bekommen, wird sich als Schwäche in Zeiten des Neuanfangs heraus stellen.
Mubarak hat, so zynisch das klingen mag, dem Widerstand eine Richtung gegeben. Nun ist Mubarak weg – wohnin jetzt?
Hoffen wir, das es in den Reihen der ehemaligen Opposition besonnene Politiker gibt, die den schmalen Grat, zwischen “bewahren funktionierender alter Strukturen” und schaffen dringend notwendiger “neuer Sicherheiten” finden und denen es geling diesen Weg langfristig zu gehen.
Ein Westen, der da viele Jahre durch “wegschauen” gesündigt” hat, wird hoffentlich weniger den Geschäftspartner, als den demokratischen Bundesgenossen in Ägypten sehen.


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