ADHS: Omega3 statt Ritalin?

ADHS: Omega3 statt Ritalin?

Dein Kind gehört zu den Aufgeweckten, die mit Geschrei und Hyperaktivität um deine Aufmerksamkeit kämpfen?

Dein Freund sagt, mit Ritalin sei er leistungsfähiger, und greift nebenbei zur Flasche oder anderen Drogen?

Der Arzt stellt die Diagnose ADHS, verschreibt Ritalin und Ruhe ist. Was kaum ein Arzt weiß: Die Ursache für Hyperaktivität, Gefühlsinstabilität und Leistungsabfall kann DHA-Mangel sein.

Zuerst mal ein paar unangenehme Erkenntnisse:

  • ADHS trifft nicht nur kleine Jungs, sondern auch Mädchen.
  • ADHS-Symptome können einen Menschen bis ins hohe Alter treu begleiten.
  • ADHS ist eine Ansammlung von Symptomen, die alle unterschiedliche Ursachen haben können.
  • ADHS ist demnach keine Krankheit.
  • ADHS als Diagnoseetikett ist eine großartige Einnahmequelle für die Pharmaindustrie.

Kinder sind Kinder. Sie müssen laut sein, sich ausprobieren, an ihre Grenzen gehen, die Grenzen anderer austesten. Kinder haben ein Recht darauf, jeden Mist zu machen, denn sie lernen fürs Leben. Doch solch kindgerechtes Verhalten ist in unserer gestressten Welt nicht erwünscht. Die Diagnose ADHS wird leicht gefällt, ein Kind stigmatisiert.

Aber es geht hier nicht um ADHS, das laut des US-Nervenarztes Richard Saul vielleicht nur auf 10 Prozent aller Diagnostizierten zutrifft. Auch nicht um Erziehungsstile. Hier geht es um eine mögliche Ursache, die kaum ein Arzt in Erwägung zieht, weil er sie nicht kennt: DHA-Mangel.

Wie in meinem ersten Artikel „Omega3 - Baustoff fürs Gehirn" schon beschrieben, ist die Docosahexaensäure, kurz DHA genannt, der Bausstoff, aus dem das Gehirn zu 30 Prozent besteht.

DHA baut der Körper in die Zellmembrane ein, die Synapsen bestehen aus DHA - Synapsen sind die Verbindungsstellen in den Nervenbahnen, die elektrische oder biochemische Impulse weiterleiten.

Die Konzentrationsfähigkeit z. B. ist abhängig davon, wie schnell die Impulse geleitet werden können. Bei DHA-Mangel leiden Konzentration, Leistungsfähigkeit und mehr.

Der Medizinjournalist Andreas Jopp erwähnt in seinem Buch „Fit mit Fett" vier interessante Fakten:

  • Studien mit 1799 Kindern zeigen, dass sich das Risiko für ADHS mit einer Omega3-armen und Omega6-reichen Ernährung verdoppelt.
  • Neun Studien zeigen, dass Kinder mit ADHS-Diagnose niedrigere Omega3-Blutwerte haben als Kinder ohne ADHS-Diagnose.
  • 16 Studien zeigen eine Verbesserung der Symptome durch den Einsatz von Omega3-Fettsäuren.
  • Zehn kontrollierte klinische Studien zeigen darüber hinaus die Wirkung von Omega3-Fettsäuren auf ADHS-Symptome.

Solche Studien werden seltener in den Fachliteraturen zitiert und kaum an die Presse und an die Ärzte kommuniziert als Studien, auf die ein Patent angemeldet wurde. Darum kennt sie fast keiner.

Wissenwert sind auch folgende beiden Fakten:

  • Der Einsatz von Ritalin ist laut Jopp von 1,3 Millionen täglicher Dosierungen in 1995 auf sage und schreibe 62 Millionen angestiegen. Das macht einen Umsatz für die Pharmaindustrie von 464 Millionen Dollar allein mit Ritalin.
  • Im Jahr 2012 erschien die 5. Auflage des Diagnostischen und Statistischen Handbuchs Psychischer Störungen (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-V)), der „Bibel" aller US- Psychiater und ein Standard-Werk in Europa. Wie das Deutsche Ärzteblatt in der Ausgabe vom 7.5.2008 schreibt, war bei der 4. Auflage des DSM-IV aufgefallen, dass fast die Hälfte der Autoren „in den Jahren vor 1994 Gelder von Herstellern der Medikamente erhalten hatte, deren Einsatz sich auf die Definition der im Manual genannten psychiatrischen Erkrankungen gründet". Auch bei der 5. Auflage traten Interessenkonflikte der Autoren zutage. Und weiter heißt es in dem Artikel: „Einige Leser sind schockiert, dass die Pharmaindustrie Einfluss auf die Diagnose psychiatrischer Erkrankungen nimmt und sei es nur in der Form, dass Definitionen wie etwa zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) so allgemein gefasst sind, dass praktisch jeder darunter falle. „

Noch Fragen? Ja, ich hab eine:

Willst Du ein gefügiges, „liebes Kind" oder ein gesundes Kind?

Ritalin verhindert, dass die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin abgebaut werden. Das gleiche tut Omega 3/DHA auch. Je mehr DHA im Gehirn vorhanden ist, desto besser werden die beiden Botenstoffe von den Rezeptoren aufgenommen.

DHA ist eine Omega3-Fettsäure, die in hoher Dosierung nur in Fisch, in geringerer Form nur in Mikroalgen vorkommt. Zweimal die Woche Lachs, Hering, Makrele, Bückling oder Thunfisch, und das Gehirn wäre zufriedener. Wer keinen oder nicht so oft Fisch mag oder Bedenken wegen der Schwermetallbelastung im Fisch hat, kann auf hochwertige Fischölkapseln zurückgreifen, die DHA hochdosiert und schwermetallfrei enthalten.

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