ADAC GT Masters: Slovakia Ring

(Bild: ADAC Motorsport)

Brillanter Sieg im Regen für Knap/den Boer auf dem Slovakia Ring

(Bild: ADAC Motorsport)

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Simon Knap (24 / NL) und Jeroen den Boer (26, NL / DB Motorsport) haben im BMW Z4 das Premierenrennen des ADAC GT Masters auf dem Slovakia Ring in der Slowakei gewonnen. Die beiden Niederländer siegten bei schwierigen Witterungsbedingungen auf nasser Strecke mit 9,274 Sekunden Vorsprung auf Christer Jöns (26, Ingelheim) und Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach / beide Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8. Claudia Hürtgen (42, Aachen) und Dominik Baumann (20, A / beide PIXUM Team Schubert) eroberten im BMW Z4 in einem Fotofinish auf der Ziellinie den dritten Rang. „Nachdem ich unseren BMW von Simon (Knap) für die zweite Rennhälfte übernommen habe, konnte ich gleich zwei Sekunden schneller fahren als meine Verfolger“, sagte den Boer nach dem zweiten ADAC GT Masters-Sieg des niederländischen Teams. „Zum Schluss habe ich dann auf Sicherheit gesetzt und noch etwas Tempo rausgenommen.“

Knap jagt Kechele im ersten Renndrittel die Führung ab
Das erste Rennen des ADAC GT Masters in der Slowakei wurde nach starken Regenfällen am Vormittag aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety-Car gestartet und nach drei Runden freigegeben. Polesetter Frank Kechele (27, Ulm / Lambda Performance) übernahm im Ford GT auf regenasser Strecke die Führung, geriet aber sofort unter Druck von Knap. Sieben Runden folgte der Niederländer dem Ford GT, bevor er Kechele in der zehnten Runde überholte und sich an der Spitze sofort absetzte. Bis zum Fahrerwechsel baute Knap den Vorsprung auf fünf Sekunden aus. Nach dem Pflichtboxenstopp setzte den Boer dann die starke und fehlerlose Fahrt fort und lag zwischenzeitlich mit 15,2 Sekunden Vorsprung an der Spitze, bevor er Tempo rausnahm und souverän zum ersten Saisonsieg fuhr.

„Nachdem das Rennen hinter dem Safety-Car freigeben wurde, habe ich Druck auf Kechele gemacht“, sagte Knap. „Ich konnte auf der breiten Start-Ziel-Geraden mehr Schwung mitnehmen und bin dann an dem Ford vorbei.“

„Im Regen war das Auto heute absolut perfekt, so gut wie hier war der BMW in der gesamten Saison auf nasser Strecke noch nie“, jubelte den Boer nach dem Sieg. „Zum Schluss, als die Strecke etwas abtrocknete, war es dann etwas schwieriger. Aber mein Vorsprung war groß genug.“

Hart umkämpft waren die beiden weiteren Podiumsplätze. Winkelhock setzte sich in einem packenden Duell gegen Maximilian Buhk (20, Dassendorf / Polarweiss Racing) im Mercedes-Benz SLS AMG durch und übernahm Rang zwei. In einem Fotofinish auf der Ziellinie mussten sich Buhk und Teamkollege Maximilian Götz (27, Uffenheim) auch noch dem BMW von Hürtgen/Baumann beugen. Baumann erwischte aus der letzten Kurve eine bessere Linie und lag im Ziel nur 0,026 Sekunden vor dem Mercedes-Benz. Kechele und Teamkollege Dominik Schwager (36, München) mussten sich aus dem Kampf um die Podiumsplätze vorzeitig verabschieden. Nach einer Zeitstrafe aufgrund eines Vergehens beim Boxenstopp kam das Ford-Team auf Rang 14 ins Ziel.

 

Lauf 2 – Alessi/Keilwitz gewinnen auf Corvette 100. ADAC GT Masters-Rennen

(Bild: ADAC Motorsport)

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Den Grundstein zum Sieg legte Keilwitz mit einem Bilderbuchstart. Von Startposition zehn aus katapultierte sich der Corvette-Pilot gefolgt von Buhk im Mercedes-Benz noch vor der ersten Kurve über die Außenbahn an die Spitze. Durch einen kleinen Fehler von Keilwitz in der Startrunde konnte Buhk dann für wenige Kurven die Führung übernehmen, bevor der Corvette-Pilot konterte und wieder vorn lag. Von dem Moment an ließ sich Keilwitz ebenso wie Teamkollege Alessi nach dem Fahrerwechsel die Führung nicht mehr nehmen.

Dabei proftierten die Corvette-Piloten auch vom Pech von Rast/Mies im Audi. Kurz vor dem Fahrerwechsel reduzierte Rast im drittplatzierten Audi mit einer Reihe von Bestzeiten seinen Rückstand auf die Spitzenreiter Keilwitz und Buhk. Durch ein Problem beim Anlassen des Audi nach dem Fahrerwechsel auf Teamkollege Mies gingen aber sechs Sekunden und damit die Chance auf die Führung für das Audi-Duo verloren. Mies ging nach dem Fahrerwechsel knapp hinter Alessi als Zweiter wieder auf die Strecke und brachte seinen Audi 1,747 Sekunden hinter der siegreichen Corvette ins Ziel. “Beim Start habe ich den perfekten Moment erwischt und ich hatte auch etwas Glück, denn die Vorderen sind nicht besonders gut gestartet”, erklärte Keilwitz. “Ich war komplett überrascht, vor der ersten Kurve in Führung zu liegen. Im Rennen heute war es deutlich wärmer als an den beiden vergangenen Tagen, das Auto war deutlich besser zu fahren als zuvor.”

“Ich muss mich bei Daniel bedanken, denn ohne seinen tollen Start hätten wir heute nicht siegen können”, so Alessi. “Wir sind mit einer aggressiven Strategie ins das Rennen gegangen, ich hätte aber nicht mehr als Platz fünf oder sechs erwartet. Über unseren Speed im Rennen war ich überrascht, denn in den vergangenen Tagen haben wir uns hier sehr schwer getan.”

Buhk und Götz sahen die Zielflagge als Dritte und liegen gemeinsam mit Robert Renauer (28, Jedenhofen / Tonino powered by Herberth Motorsport), der im Porsche 911 mit Martin Ragginger (25, A) Siebter wurde, vor dem Finale in Hockenheim punktgleich in der Fahrerwertung auf Rang zwei. Maximilian Sandritter (24, Raubling) und Jörg Müller (44, Hückelhoven / PIXUM Team Schubert) fuhren im BMW Z4 GT3 vor dem von der Pole Position gestarteten Audi-Duo Christer Jöns (25, Ingelheim) und Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) als Vierte ins Ziel.


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