Abofallen bei GMX und Web.de

Abofallen bei GMX und Web.deFreemail-Kunden, die sich aktuell per Web in ihre GMX-Postfächer einloggen, kommen zu Ostern nicht sofort in ihren Posteingang. „GMX wünscht frohe Ostern“, werden sie freundlich auf einer dazwischengeschalteten Seite angesprochen.

Für manche Nutzer der kostenlosen Postfächer könnte das eine böse Überraschung geben, wenn sie auf die falsche Schaltfläche klicken, um ihre Mails zu lesen. Inzwischen warnen Verbraucherschützer davor, unvorsichtig mit einem einzigen Mausklick ein ungewolltes Abo abzuschließen.

„Wir halten die Seiten wegen ihrer Platzierung im Anmeldevorgang und wegen ihrer Gestaltung für Klickfallen. Immer wieder beschweren sich Betroffene bei uns, die nie ein Abo haben wollten“, heißt es dazu auf Verbraucherzentrale.de.

Die beiden zu United Internet gehörenden Email-Provider GMX und Web.de verstoßen damit nicht gegen das Gesetz, weil auf dem Button steht eindeutig „Kaufen“ steht. Allerdings dürfte so mancher Nutzer aus Versehen auf den Button klicken, anstatt wie gewollt auf den Button „Weiter zum Postfach“. Außerdem geht der Nutzer nicht unbedingt davon aus, schon mit diesem einen Klick ein Abo abzuschließen und nicht erst zu einer Seite mit weiteren Erläuterungen geführt zu werden.

Wer so versehentlich ein Abo bestellt hat, sollte nach Angaben der Verbraucherschützer sein 14-tägiges Widerrufsrecht nutzen und innerhalb dieser Frist ohne Angabe von Gründen der Vertrag wieder auflösen. Weil der erste Monat bei dieser „Osteraktion“ kostenlos ist, entstehen ihm keine Ausgaben. Es findet sich auch ein schriftliches Widerrufformular auf den Seiten der Anbieter, das man im Menü unter „Mein Account“ und dann „Vertrag widerrufen“ oder „Vertrag kündigen“ aufrufen kann.


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