Abgetaucht

Abgetaucht

Ich sitze hier vor meinem Laptop und frage mich, wie ich diesen Beitrag starten soll. In den letzten Wochen gab es auf dem Blog so wenige Lebenszeichen von mir, wie noch nie zuvor. Ich war abgetaucht. Erst hatte ich die Ausrede, dass ich im Klausurenstress bin. Ich musste lernen, meine Projekte vorbereiten und habe daher meinen Blog an zweite Stelle gestellt. Als das Ganze schließlich vorbei war, habe ich gedacht, dass ich wie bisher weitermache. Wieder regelmäßig Bloggen war mein Ziel. Aber dann saß ich an meinem Schreibtisch. Einen Tag, zwei Tage, eine Woche. Meine Finger schwebten über der Tastatur, doch mein Kopf war leer. Ist es vielleicht auch jetzt noch.

In letzter Zeit ist der Begriff „ Slow Blogging " so einige Male gefallen. Man lässt sich nicht mehr unter Druck setzen und bloggt nur noch, wenn man sich danach fühlt. Sozusagen geht man zurück zu den Wurzeln des Bloggens, zu der Zeit als Bloggen nur ein Hobby war - ohne Druck und ohne Zwang. Ich würde gerne sagen, dass dies der Fall bei mir ist. Aber um der Tatsache ins Auge zu sehen: Ich habe ein kreatives Tief, und zwar so richtig. Ich fühle mich wie ausgelaugt und wenn ich in der Blogosphäre Inspiration suche, schafft es kaum ein Beitrag von mir angeklickt zu werden.

Mir kommt es so vor, als hätten sich meine Interessen schlagartig von einem Tag auf den verändert. Als hätte ich mich selbst auf meinem Weg verloren. Ich habe das Gefühl, dass ich alles schon einmal gelesen habe und der Markt einfach überfüllt ist. Und am liebsten würde ich nicht mehr zu diesem Markt dazugehören.

Ich möchte gegen niemanden hetzen. Schließlich kommt der Erfolg vieler Blogs nicht von ungefähr. Ich muss mich selbst einfach wieder finden (wie oft habe ich das auf diesem Blog eigentlich schon gesagt?) und mir meine Schwächen eingestehen.

Vielleicht verleitet dieses Tief mich dazu meine Richtung zu wechseln. Vielleicht bleibe ich aber auch genau bei dem, was ich mache, und schaffe es das Ganze anders darzustellen. Und vielleicht verlängere ich meine Auszeit noch ein wenig und erlebe diesen Sommer mehr offline als online. Welche Option es letztendlich wird, werde ich wahrscheinlich nicht viel früher als ihr herausfinden.


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