Abendblatt: Hamburger Sportverein unter Nazi-Verdacht oder wie entsorgt man gemeingefährliches Denunziantentum

Wer aufmerksam durch Hamburg oder dessen Umland fährt, wird des öfteren eine "1887"- Zahlenkombination erblicken. In manigfaltiger Erscheinung, ob als Autokennzeichen (HH-SV 1887), als Heckaufkleber oder als Aufdruck eines beliebigen Accessoire. Immer wieder begegnet einem dieser Hinweis. Da könnt ihr jeden Fußballfan befragen, ja, sogar Tante Trudi, die mit Fußball nun gar nichts an ihrem Hut hat; ihr werdet immer mindestens ein wohlwissendes Grinsen erhaschen.
Ein grundsolides Qualitätsmedium aus dem Hause Springer, gemeint ist das Hamburger Abendblatt, wird mit den vorherigen Zeilen zwar nichts anfangen können, doch gehören heimatkundliche Grundkenntnisse scheinbar nicht als Einstellungsvoraussetzung für die Crème de la Crème der "unabhängigen und neutralen" Berichterstattung, insbesondere, wenn man für den Lokalteil der Gazette zuständig ist.
Nun ist allerdings nicht bekannt, ob sich das Ziel unserer hämischen Schelte, ein gewisser Andreas Burgmayer, jemals in Hamburg aufgehalten hat, über eine funktionstüchtigere Allgemeinbildung als ein Rollmops verfügt oder den Hamburger SV für eine regionale Bezeichnung einer Geschlechtskrankheit hält, zumindest tut er so, wenn man seinen Artikel zum Thema 1887 liest.
"...prangt in mannshohen schwarzen Lettern eine häßliche Nazi-Schmiererei. "Hools 1887".
Mit den Ziffern "1887" geben die schlichten Gesellen ihrer Nazi-Gesinnung Ausdruck. Die Ziffern stehen für die Buchstaben im Alphabet. Mit diesem Code lassen sich aus "1887" zum Beispiel die Initialien von Adolf Hitler, Heinrich Himmler und Hermann Göring bilden."
Burgmayer im Abendblatt
Zugegeben, der Name Burgmayer klingt zwar nicht norddeutsch, doch kennt man auch in ferneren Landesteilen Bezeichnungen in Zahlenform wie die für die Münchner Löwen, nämlich die "1860er".
Und spätestens hier sollte das Rätsel geklärt worden sein: "1887" steht für das Gründungsjahr des Hamburger Sportvereins. Dieser feierte zwar erst letztes Jahr ausgiebig und öffentlichkeitswirksam sein 125. Jubiläum, doch scheint das dem Abendblatt als einen Sponsor des HSV vollständig entgangen zu sein.
Abendblatt: Hamburger Sportverein unter Nazi-Verdacht oder wie entsorgt man gemeingefährliches Denunziantentum Fahne des offizielen Dachverbands der HSV-Fanklubs, der bis vor kurzem auch im Vorstand des HSV vertreten war.
Stattdessen verfällt dieser Burgmayer und die Redaktion in die für unsere Tage so typische Hysterie und phantasiert sich in gemeingefährlicher Paranoia eine die freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdende Nazi- Verschwörung zusammen. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun. Es ist auch nicht einfach mit dem fortschreitenden Mißbrauch von bewußtseinsverändernden Substanzen zu erklären. Hier betreiben ungebildete Geisteskranke gemeingefährliche Volksverhetzung und üble Nachrede. Leider wird diese Diagnose nicht von den Verantwortlichen im Land geteilt und so wird es für Burgmayer & Co. keine angemessenen Konsequenzen geben.
Abendblatt: Hamburger Sportverein unter Nazi-Verdacht oder wie entsorgt man gemeingefährliches Denunziantentum Kopie des besagten Abendblatt-Artikels: Ist dieser Artikel in der Mittagspause während dem Essen in der Norderstedter HSV eigenen Gastronomie "Anno 1887" entstanden?

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