98. Manfred Chobot

“Die einzelnen Textgebilde sind überschaubar, sind meist filigran, aber gerade weil sie so sind, muss man als Leser auf der Hut sein”. Das schrieb der verstorbene Literaturwissenschaftler Wendelin Schmidt-Dengler über die Poesie des Wiener Stadtlyrikers Manfred Chobot. Und auch Chobots neuem Band “Gefallen Gefällt” kann man eine gewisse selbstbewusste Kargheit nicht absprechen. Denn die Gedichte wirken auf ersten Blick wie ganz kryptische und völlig unlyrische Prosa, sie erschließen ihre Rhythmik und ihre inhaltliche Tiefe erst beim lauten Lesen. / ORF

“Gefallen Gefällt”. Von Manfred Chobot. Edition Art Science, Reihe Lyrik der Gegenwart, Band 21



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