84, Charing Cross Road von Helene Hanf #Rezension

Von Elizzy @Elizzy_91

Eine Geschichte zwischen den Zeilen.

84, Charing Cross Road| Erzählung| 160 Seiten
Hoffmann und Campe Verlag | Cover | ISBN: 978-3-455-65074-7
gelesen am 20.11.2017


Klappentext

Auf der Suche nach seltenen Büchern stößt die New Yorkerin Helene Hanff 1949 auf die Adresse eines kleinen Londoner Antiquariats. Als sie kurzerhand zum Stift greift, weiß sie noch nicht, dass diese ersten Zeilen den Beginn eines über Jahre andauernden Briefwechsels und einer lebenslangen Freundschaft bedeuten. (Hoffmann und Campe)


Darüber Gedanken gemacht

Ich habe dieses Buch zur Hand genommen und erst wieder beiseite gelegt, nachdem ich die 160 Seiten gelesen habe. In einem Zug habe ich die Briefe durchgelesen und erst danach gemerkt, wie sehr mich die Geschichte berührt hat.

Es fängt alles mit einem schlichten Brief an, Helene Hanff möchte gerne ein Buch kaufen,  sie lebt in New York und liebt antike Bücher. Doch bei sich findet sie nie die Ausgaben, welche sie haben möchte und schreibt so den Buchladen an der 84, Charing Cross Road in London an.

Was damals niemand von den Briefschreibern ahnen konnte; dies wird der längste Briefwechsel, denn es so je gegeben hat. Der erste Brief wird nämlich am 5. Oktober 1949 verschickt und der letzte erreicht Helene im Oktober 1969. Obwohl zu Anfangs nur das bestellen und bezahlen der Bücher im Vordergrund steht wird daraus schnell viel mehr. Zwischen den Zeilen entwickelt sich plötzlich eine Freundschaft, es entstehen witzige Geschichten, schöne Begegnungen, unglaubliche Hilfeleistungen und vor allem findet man zwischen den Zeilen so viele Leben, die einem kurz ein Einblick in einen Moment gewähren.

Gefiel mir sehr

Es ist ein Buch, deren Bedeutung man erst gegen Ende versteht und obwohl es zu Anfangs etwas langweilig war, wird es danach umso schöner! Besonders gefällt mir aber an dieser Geschichte, die Tatsache, das die Briefe alle echt sind. Jedes geschriebene Wort war ernst gemeint und sollte die Person erreichen. Es ist wie heimlich das Tagebuch  eines fremden lesen und dabei unglaublich viel für sich selbst wiederfinden.

Gefiel mir nicht

Schade war nur, dass einige Briefe wohl verloren gegangen sind und so einem ab und zu ein Abschnitt fehlte, doch das macht für mich das ganze umso echter.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist auf jeden Fall den entsprechendem Zeitalter angepasst und ich finde ihn einfach wundervoll! Das Cover überzeugt mit seinem eigenen Stil!

Fazit

Ein wundervolles Buch, auf das ich nur durch Unsere verlorenen Herzen aufmerksam wurde! Ist es nicht wunderbar, wenn Buchcharakteren einem Buchtipps geben können?! Ich kann es euch auf jeden Fall weiterempfehlen, es liest sich für Zwischendurch wirklich in einem Zug!

Bewertung
Buchlänge (5/5)
Schreibstil  (5/5)
Botschaft  (5/5)
Lesevergnügen (5/5)


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