8 Speisen und Getränke die du beim Italiener falsch aussprichst und wie du es richtig machst!

Von Oliver Alois Ernst John

Italienisches Essen genießen: nichts leichter als das! Aber Sprechen wir bei unserem Besuch beim Italiener eigentlich immer alles richtig aus, was auf der Karte steht? Leider nein. Deshalb zeigen wir euch die am häufigsten falsch ausgesprochenen italienischen Speisen und Getränke.

Die italienische Küche hat bekanntermaßen so einiges für das leibliche Wohl zu bieten. Deshalb ist sie auch fester Bestandteil der internationalen Essenskultur geworden. Natürlich auch hier bei uns in Deutschland. Auf den Geschmack des Südens sind die Deutschen schon seit vielen Jahren gekommen. Die erste Pizzeria hierzulande eröffnete 1952 in Würzburg. Seither hat wohl fast jeder seinen eigenen Pizzabäcker und Ristorante-Betreiber des Vertrauens.

1. Espresso
Warum sich hierzulande ein „x“ in das Wort Espresso eingeschlichen hat, weiß wohl keiner so genau. Der Expresso ist jedoch der Klassiker unter den falsch ausgesprochenen italienischen Getränken. Gerne taucht dieser auch in den Variationen zwei Expressos oder zwei Expressis auf. Wer das „x“ mit dem „s “ ersetzt hat diesen Fehler schon ganz einfach beseitigt. Pro-Tip: Wer beim Italiener „un caffè“ bestellt bekommt automatisch einen Espresso.

2. Latte Macchiato
Deine Bestellung klingt matschig wenn du die Bedienung um einen Latte Mattschato bittest. Der beliebte Latte Macchiato (zu deutsch: gefleckte Milch) spricht sich nicht wie der Cappuccino. Der kleine aber feine Unterschied liegt darin, dass beim Wort „macchiato“ ein „h“ zwischen dem „c“ und dem „i“ steht. Im Italienischen wird das „ch“ vor einem „i“ oder „e“ wie ein hartes „k“ gesprochen. Ohne „h“ wird es zu „tschi“ (-ci) oder „tsche“ (-ce). Richtige Aussprache also: Latte makkiato

3. Ciabatta
Jetzt wird es schon etwas komplizierter. Das Ciabatta-Brot, dessen Namen es seiner Ähnlichkeit zur Form einer Pantoffel verdankt (Ciabatta = Pantoffel), hat so seine Tücken in der Aussprache. Falsch ist auf jeden Fall Schiabatta oder Tschiabatta. Steht ein „i“ zwischen einem „c“ und einem anderen Vokal, wird daraus nicht etwa „tschi“, sondern das „i“ fällt weg. Übrig bleibt nur ein „tsch“-Laut wie in „ciao“, das nicht „tschiao“, sondern „tschau“ gesprochen wird. Das gilt übrigens auch für das „g“, aus dem dann ein „dsch“ wird. Richtige Aussprache also: Tscha-batta

4. Bruschetta
Kommen wir zur Vorspeise. Die Aussprache des „ch“ haben wir ja bereits beim Latte Macchiato geklärt. Richtige Aussprache also: Brus-ketta

5. Gnocchi
„Gnotschi“ oder „Knocki“? Beides falsch. Bei der Ausssprache des „ch“ gilt selbiges wie beim Latte Macchiato und der Bruschetta. Darüber hinaus gilt, dass die Hier gilt darüber hinaus noch das die aufeinanderfolgenden Buchstaben „g“ und „n“ im Italienischen einen Laut ergeben, der wie „nj“ in Banjo klingt. Wer den Gnocchi ein „s“ anhängt liegt ebenso falsch. Gnocchi ist bereits die Pluralform der Kartoffelklöschen. Richtige Aussprache also: Njokki

6. Tagliatelle
Mmmhh, Tagliatelle. Klingt aber leider gar nicht mehr so lecker wenn man es kantig Tackliatelle ausspricht. In diesem Fall wird das „g“ ganz weich ausgesprochen, weil es sich an das „l“ schmiegt. So sehr, dass es schon dahinter verschwindet. Ein „g“ und ein „l“ ergeben zusammen den Klang „lj“. Richtige Aussprache also: Talja-telle

7. Chianti
Schianti und Tschianti sind die zwei häufigsten Falschvarianten bei der Aussprache des Chianti, dem Wein. Siehe Latte Macchiato. Richtige Aussprache also: Ki-anti

8. Pinot Grigio
Und wenn wir schon mal in der Weinwelt sind… Beim Pinot Grigio wird das „t“ im ersten Wortteil nicht ausgesprochen. Der Begriff endet mit einem „dsch“-Laut, der durch das „i“ zwischen „g“ und einem Vokal (in diesem Fall ein „o“) zustande kommt. Richtige Aussprache also: Piino gri-dscho