69. Buch ohne Staben

Wenn er, wie er sagt, wirklich keinen Plan von Kunst hat, dann liegt es vielleicht daran, dass er selbst Kunst ist. Raver-Frisur, ungarischer Bart, Pullunder und Adidas-Sneaker – der Lyriker und Performer Dr. Peter Treznok an sich macht Spaß, da kann sein so genanntes stabiles Buch, das er am Freitag in der Walpodenakademie vorstellte, kein allzu großer Schund sein. In der Sammelausstellung „Materialschlacht“, die am Freitag in der Walpodenakademie in der Neubrunnenstraße eröffnete, präsentieren bis zum 8. Mai auch drei weitere Künstler ihre Arbeiten.

Ist ein stabiles Buch das Gegenteil zu einem labilen Buch? Gibt es ein Buch ohne Staben oder Staben ohne Buch? Diese Fragen beschäftigten Dr. Treznok während des einjährigen Schaffensprozesses an seinem stabilen Buch. Den Inhalt – Treznoks eigene dadaistische Lyrik – druckte der Wahl-Mainzer „mit einer ollen Handnudel“ und Bleisatz auf Tapetenmuster. 50 Exemplare stellte Treznok her. „Die Frage ist“, so Treznok, „warum kostet jedes davon 200 Euro?” / Wiesbadener Tagblatt



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