6 Gründe warum du in einer Matrix lebst

image 1999 kam “Matrix” in die Kinos. Ein Film welcher eine dystopische Version unserer Welt zeichnet: Maschinen haben vor Jahrzenten die Welt übernommen und die Menschen zu ihren Sklaven gemacht. Sie haben uns eine Realität erschaffen in der wir uns wohlfühlen und nicht merken, dass wir ihre Sklaven sind. Diese wird Matrix genannt. Neo, verkörpert durch Keanu Reeves ist auserwählt um die Matrix zu durchbrechen.

In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen warum auch du in einer Matrix lebst. Diese wird zwar nicht durch Maschinen geschaffen, aber lese selbst.

Arbeit

Die Arbeit ist Teil der Matrix in der du lebst. Sie suggeriert dir, dass deine Arbeit etwas wert ist und du deswegen eine Entlohnung verdienst. Unabhängig davon ob du Menschen pflegst oder Waffen produzierst die Menschen töten. Falls du anfängst deine Rechte als Mitarbeiter wahrzunehmen, werden die Agenten versuchen normalisierend zu wirken.

Fernsehen

Nach der Arbeit kommt meist der nächste Baustein deiner Matrix. Du setzt dich vor den Flimmerkasten und lässt dich berieseln von Scripted Reality und Nato-Propaganda. Ganz im neusprech wird es  “fern” sehen genannt. Das du deinen Horizont damit im seltensten Fall erweiterst und somit aus der Matrix ausbrichst rieselt an dir vorbei.

Soziales Umfeld

Auch dein soziales Umfeld kann Teil der Matrix sein, die deine Realität bildet. Ein sehr homogener Freundeskreis, z.B in Hinblick auf kulturelle Hintergründe, begrenzt deinen Horizont. Wann hattest du das letzte Mal eine wirklich andere Meinung als dein Freundeskreis? Hast du Freunde gerade aus dem Grund, dass ihr andere Standpunkte habt? Die Agenten der Matrix sind überall. Falls deine Meinung nicht in die Matrix passt, wirst du schnell als “Verschwörungstheoretiker” gebrandmarkt.

Werbung

Du wirst es vielleicht noch nicht wissen, aber Werbung ist einer der größten Faktoren, der deine Matrix bildet. Du brauchst jedes Jahr ein neues Smartphone? Kaufst dir überteuerte Markenkleidung? Du wirst konstant im Konsumdruck gehalten, damit du deine Matrix nicht hinterfragst.

Schulden

Wahrscheinlich denkst du, dass Schulden dir etwas gutes bringen. Du kannst dir das angesprochene aktuelle Smartphone kaufen und hast einen 4K-Fernseher zuhause. Ist doch alles gut. Dass du dieser Schuld nur hinterherläufst, weil es in deiner Matrix gut erscheint sie zu besitzen entgeht dir. Dass du für Schulden deine Gesundheit und Freizeit opferst, spielt nur nachrangig eine Rolle.
Falls du verwirrt bist: In meiner Matrix heisst Geld Schulden!

Big Data

Zu guter letzt bewegst du dich im Internet. In der Dreifaltigkeit aus Google, Facebook und Wikipedia.
Du hast nach Feierabend keine Zeit und, oder Lust dich selbst auf die Suche nach Informationen zu begeben. Das wissen Dienste wie Facebook und liefern dir einen an dich angepassten Stream. Das sich mit der Zeit aber eher du dem Stream anpasst und nicht der Stream dir, entgeht dir auch hier.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Zensur des Internets durch die Einschränkung der Netzneutralität kaum jemanden interessiert. Du beginnst das Internet wie den TV zu konsumieren.
Die normative Funktion der Matrix greift hier voll.

Deine Matrix lässt einfach keine Nachfrage oder Kritik zu. In deiner Matrix hörst du oft Sätze wie “Und was kannst du schon machen?” oder “Aber uns geht es doch gut” oder “Das ist einfach so. Damit müssen wir uns abfinden.”

Was sagst du? Wie sieht deine Matrix aus? Oder fühlst du dich vor den Kopf gestossen, da du nicht in der Matrix lebst? Ab damit in die Kommentare!