56. Mit kulturellem Kapital

Christian Lux zeigt, wie es auch mit weniger als 5000 Euro geht: Man benötigt eine gute Projektidee und den richtigen Partner. Den fand er in Annette Kühn, einer Studienfreundin und seiner heutigen Frau. Beide begeisterten sich für Literatur, amerikanische Lyrik insbesondere. Lux übersetzt sie sogar selbst. Sie stellten fest, dass diese bisher nicht auf Deutsch erschienen ist. Sogar die großen Namen der US-Lyrikszene, darunter Pulitzerpreisträger, verlegte bisher niemand.

Das änderten die beiden mit ihrem 2008 begonnenemVerlagsprogramm: Rae Amantrout, John Ashberry oder D. A. Powell veröffentlichen sie seitdem in zweisprachigen Ausgaben. „Wir folgten der Strategie des kulturellen Kapitals“, erläutern sie. „Da wir jetzt die großen Namen bei uns im Programm führen, sagt keiner nein, wenn wir anfragen, ob wir auch sein Werk aufnehmen dürfen.“ …

Sie kämpfen gemeinsam mit anderen Verlegern dafür, dass der Beitrag der Avantgarde zur deutschen Kulturlandschaft auch beim Staat Anerkennung findet. „Wir könnten viel mehr erreichen, wenn wir eine staatliche Förderung erhielten, so wie es beispielsweise in Österreich üblich ist“, sagt Kühn. / Elisabeth Böker, FR 14.10.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Was du über die digitale Vignette wissen musst
wallpaper-1019588
Algarve News vom 30. März bis 05. April 2026
wallpaper-1019588
Die 4 Schlüssel der Langlebigkeit: So steuerst du dein biologisches Alter wirklich
wallpaper-1019588
Die Simpsons und der Mythos der Zukunfts-Vorhersagen