54. Wintermalerei

Lange hat Harald Hartung, der profunde Kenner und Kritiker von Lyrik, der zu den Besten seines Faches zählt, auf eine adäquate Anerkennung als Dichter warten müssen. Das mag an dem Vorurteil liegen, dass sich erklärende Texte mit poetischen nicht gut vertragen und vor allem Letztere dann eher skeptisch betrachtet werden. Mit dem ebenso umfangreichen wie überzeugenden Sammelband «Aktennotiz meines Engels» von 2005, der zeigte, wie souverän das lyrische Werk immer schon neben dem essayistischen und publizistischen gestanden hat, waren derartige Ressentiments endgültig zerstreut.

Wie unbedingt der Lyriker Hartung in den Kanon der deutschen Poesie gehört, beweist nun auch der neue Band mit dem für die Tonlage der Gedichte bezeichnenden Titel «Wintermalerei». / Kurt Drawert, NZZ 15.12.

Harald Hartung: Wintermalerei. Gedichte. Wallstein-Verlag, Göttingen 2010. 79 S., Fr. 24.50.



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