50. Lyrik soll überraschen

André Velter : « Die wichtigste Aufgabe der Lyrik: dahin gehen, wo man sie nicht erwartet »

 

Der Frühling der Dichter geht in seine 14. Ausgabe. André Velter gehört zu den Gründervätern mit Jack Lang und Emmanuel Hoog. Corse Matin vom 11.3. befragte ihn:

Wie geht es der französischen Lyrik?

Sie ist äußerst lebendig! Es gibt eine Wiederbelebung der Mündlichkeit mit dem Auftreten interessanter und sehr unterschiedlicher Autoren. …

Wohin geht die Lyrik?

Nach einer Periode des Formalismus schwingt das Pendel in Richtung eines neuen Lyrismus. …

Wenn Sie zwei große Dichter der Gegenwart nennen sollten?

Adonis, der arabische Dichter syrischer Herkunft, der in Paris lebt. Ein wahrhaft universeller Dichter, der überall übersetzt und gelesen wird. Und Juan Gelman, der aus Argentinien stammt und in Mexiko lebt. Nicht so oft übersetzt, aber ein bedeutender Dichter.

Ihre drei wichtigsten neuen Bücher in Frankreich?

Je Est un Juif (Ich ist ein Jude) von Charles Dobzynski, bei Orizons, ein aufwühlendes Buch, C’est-à-dire (Will sagen) von Franck Venaille im Mercure de France und Vrouz* von Valérie Rouzeau, 100 wunderbare Sonette an der Table ronde.

 

* Ni vrac ni vroum, voilà le vrouz qui arrive, déboule et roule comme un dé sur la table, avec sa couverture bleue sage pas ciel plutôt bleu gris froid, peut-être un peu terne mais quelle vie ne l’est pas ? Vrouz donc, et une note finale nous informe qu’il s’agit d’un bon mot forgé par Jacques Bonnaffé, titre préféré à celui initialement prévu, « autoportraits sonnés avec ou sans moi ».  hier



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