5 Don`ts in Workshops die garantiert jede Kreativität töten!

2. Juli 2015 Hinterlasse einen Kommentar

5 Don`ts in Workshops die garantiert jede Kreativität töten!

Richtig oder Falsch, Wichtig oder Unwichtig, Gut oder Schlecht: Grabenkämpfe um die beste Idee.
In Workshops prallen Charakter, Meinungen und Hierarchien aufeinander.

Innerhalb der Produktentwicklung gibt es immer wieder Situationen, bei denen ein Team an seine Grenzen stößt und nach anderen Herangehensweisen verlangt wird. Um neue Lösungsansätze und Ideen zu finden oder aus der eingefahrenen Situation herauszukommen, haben sich inzwischen eine Vielzahl an Methoden zur Gestaltung von kreativen Workshops etabliert.

Das Ziel dabei ist, die Teilnehmer wieder zum spielerischen, offenen, nicht zensierenden, freien Denken zu bewegen. Jedoch gibt es auch genügend Störfaktoren, die einen kreativen Ansatz im Keim ersticken können.

Die 5 größten Kreativitätskiller in Workshops sind:

Abwertung: durch entsprechende Mimik und Gestik bewusst Ablehnung gegenüber einer Idee auszudrücken oder Desinteresse gegenüber dem Thema und der Methode allgemein zu zeigen.

Blockade: die kreativen Methoden durch die eigene ablehnende Haltung und das Nichtmitmachen blockieren, dadurch selbst sein Potential unterdrücken.

Lästern: solange über die anderen Teilnehmer offen und ungezügelt lästern, bis diese sich nicht mehr trauen, etwas zu sagen und die Stimmung im Keller ist.

Manipulation: jede Idee der anderen Workshop-Teilnehmer totreden und so zurecht biegen, bis sie wieder in das eigene Weltbild passt.

„Kläffen“ oder Pessimismus: immer sofort negativ äußern oder negativ auf einen Kommentar eines Kollegen reagieren, ohne das Potential und den Kontext einer Idee beleuchtet zu haben bzw. zu kennen.

Rechthaberei: immer unbedingt auf sein Recht bestehen und mit allen Mitteln versuchen, seinen Standpunkt durchzusetzen.

Kreativität erfordert Disziplin. Insbesondere bei Workshops mit mehreren Personen muss jeder Teilnehmer selbst aufmerksam sein, nicht in alte, gewohnte, destruktive Verhaltensweisen oder Kommentare zu verfallen. Neben dem positiven Spirit, der kreativen Workshops zu eigen ist, gibt es also eine breite Palette an negativen Reaktionen, die bei den Teilnehmern entstehen können.

Der Moderator hat die Aufgabe, sofort einzugreifen, sobald die Stimmung negativ wird oder die Teilnehmer sich in ihren Ideen und Verhalten zensieren. Denn die negativen Gefühle ziehen meist sofortige Konsequenzen für den Workshop und die Ergebnisse nach sich.

Deshalb empfiehlt es sich zum einen die Teilnehmer richtig auszuwählen. Zum anderen sollten vor Workshopbeginn die Regeln mit den Teilnehmern besprochen und schriftlich festgehalten werden.

… nicht vergessen: die Regeln für alle sichtbar in dem Workshopraum anbringen!

Siehe auch:


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